SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,30 € | 138,77 € |
| 20 | 14,61 € | 131,46 € |
Das Schrägkugellager 7310 BECBY von SKF nimmt mit seinen Abmessungen von 50x110x27 mm und 40 Grad Druckwinkel hohe kombinierte Belastungen auf.
Beim Schrägkugellager 7310 BECBY handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager des Herstellers SKF aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als offene Ausführung ohne Dichtungen eignet sich dieses Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Die Konstruktion nimmt radiale sowie einseitig axiale Kräfte auf. Durch die Explorer-Klasse und die Fertigung mit Maßgenauigkeit P6 sowie Laufgenauigkeit P5 unterstützt das Bauteil industrielle Lagerungen mit gleichmäßigem Rundlauf.
Dieses einreihige Wälzlager ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen hohe axiale Kräfte in einer Richtung mit radialen Lasten zusammentreffen. Die Schmierung des offenen Lagers erfolgt über das Gehäusesystem mittels Schmieröl oder Fett.
In paarweiser O- oder X-Anordnung nimmt der Lagerverbund Axiallasten in beide Richtungen auf. Diese Konfiguration eignet sich für Lagerstellen, die eine genaue axiale Führung erfordern.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung und verleiht dem Lager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit. Die Kennzeichnung BECBY steht für eine optimierte Innenkonstruktion, einen Messingblechkäfig sowie eine abgestimmte Lagerluft für den universellen, paarweisen Einbau.
Beim Einbau von zwei Lagern in O- oder X-Anordnung stellt sich eine geringe Axialluft ein. Dies ermöglicht eine Montage ohne Passscheiben oder manuelles Ausmessen. Der Messingblechkäfig dient auch bei höheren Betriebstemperaturen der Führung der Wälzkörper.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 27 mm. Der Außenring ist zylindrisch und ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 73 und passen in entsprechende Standard-Gehäusebohrungen.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftlinie zwischen den Laufbahnen über die Kugeln schräg zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad erhöht die axiale Belastbarkeit des Lagers in einer Richtung. Für den Betrieb ist eine ständige Grundbelastung oder der Einbau eines zweiten Schrägkugellagers in Gegenanordnung vorgesehen.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ist das Bauteil nicht mit einer werksseitigen Fettfüllung versehen. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Gehäusesystem je nach Anforderung mit Industrieöl oder Wälzlagerfett. Eine Gehäuseabdichtung schützt die Lagerstelle vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Wälzlager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Der gewählte Gehäuseschmierstoff muss auf die auftretenden Betriebstemperaturen abgestimmt sein.
Die Ausführung ist für den satzweisen Einbau vorbereitet. Werden zwei Lager direkt nebeneinander Rücken an Rücken (O-Anordnung) oder Stirn an Stirn (X-Anordnung) montiert, ergibt sich automatisch eine definierte, geringe Axialluft. Ein Ausdistanzieren mit Passscheiben ist bei dieser Abstimmung nicht erforderlich.
Das Lager verfügt über die Toleranzklasse P6 bei der Maßgenauigkeit und P5 bei der Laufgenauigkeit. Diese Einstufung kennzeichnet geringe Rundlaufabweichungen und präzise Maßtoleranzen, was zu einer gleichmäßigen Führung der rotierenden Welle beiträgt.
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