FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,82 € | 110,67 € |
| 20 | 11,65 € | 104,84 € |
Das Schrägkugellager 7215 -B-XL-JP (75x130x25 mm) nimmt kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen bei hoher Laufgenauigkeit auf.
Das Schrägkugellager 7215 -B-XL-JP von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radial-Kugellager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich dieses Wälzlager für Wellenlagerungen mit kombinierten Lasten. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet eine hohe Formstabilität. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen führen.
Dieses Lager stützt radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in einer Richtung ab. Typische Einsatzbereiche umfassen Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen rotierende Komponenten unter einseitigem Axialschub geführt werden. Bei wechselnden axialen Kräften montieren Anwender häufig ein zweites Schrägkugellager als Gegenlager. Der Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen. Bei anstehenden Instandhaltungen ermöglicht die genormte Bauform einen zügigen Austausch der Lagereinheit.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring. Durch diese Geometrie nimmt die Konstruktion hohe Axialkräfte im Verhältnis zur Radiallast auf. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht gleichmäßig zwischen den Laufbahnen. Da das Lager mit normaler Radiallagerluft und in Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) gefertigt ist, eignet es sich für Standardpassungen im Maschinenbau. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist eine externe Abdichtung gegen Schmutzeintrag vorzusehen.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Breite von 25 mm entspricht das Lager standardisierten Dimensionen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, was den zylindrischen Einbau in das umgebende Maschinengehäuse vereinfacht.
Der Druckwinkel von 40 Grad bewirkt eine steile Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Dadurch nimmt das Schrägkugellager höhere Axialkräfte in einer Richtung auf als Lager mit kleinerem Winkel. Es eignet sich gezielt für Lagerungen, bei denen Führungskräfte in definierter Längsrichtung auftreten.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erfolgt die Schmierung flexibel über das Gehäusesystem wahlweise mit Fett oder Schmieröl. Die offene Bauform ermöglicht eine direkte Schmierstoffzufuhr an die Kontaktstellen. Zum Schutz vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse erforderlich.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) behält in diesem Temperaturfenster seine Gefügestabilität. Bei höheren Betriebstemperaturen sind die thermischen Grenzen des eingesetzten Schmierstoffs sowie der gewählten externen Dichtelemente zu berücksichtigen.
Diese Einstufung kennzeichnet die Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie definiert die zulässigen Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Breite. Damit deckt das Lager die Anforderungen regulärer Industrieanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsvorgaben ab.
Ein einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. Bei rein einseitig wirkender Axiallast oder in Kombination mit Radialkräften genügt ein Einzellager. Treten wechselnde oder beidseitige Schubkräfte auf, wird das Lager üblicherweise paarweise mit einem zweiten Schrägkugellager montiert.
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