FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,14 € | 59,59 € |
| 30 | 6,28 € | 56,45 € |
Das Schrägkugellager 7309 -B-XL-JP mit den Maßen 45x100x25 mm nimmt hohe Radial- sowie einseitig Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7309 -B-XL-JP ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen aus radialen und einseitig wirkenden axialen Kräften. Das Lager stammt von FAG Wälzlager und besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm. Durch den Fertigungswerkstoff 100Cr6 zeichnet sich dieses Bauteil durch hohe Formstabilität aus. Konstruiert als offenes Lager eignet es sich für Systeme mit externem Schmierstoffkreislauf und deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab.
Dieses Schrägkugellager wird verwendet, sobald rotierende Bauteile gleichzeitig durch Radialkräfte und axiale Schubkräfte in einer Richtung beansprucht werden. Der Druckwinkel von 40 Grad ermöglicht eine wirksame Kraftübertragung entlang der Berührungslinie. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierter Belastung, bei denen eine definierte axiale Führung erforderlich ist. Treten beidseitige Axialkräfte auf, wird das Lager mit einem passenden Gegenlager kombiniert.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftrichtung und verleiht dem Lager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit in einer Richtung. Geführt werden die Wälzkörper durch einen leichten Stahlblechkäfig, der die Reibung gering hält und den Schmiermittelfluss begünstigt. Das Bauteil weist normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) auf. Weil keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, stimmen Anwender die Schmierstoffversorgung sowie Gehäusedichtungen auf die Umgebungsbedingungen ab.
Dieses Lager verfügt über eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Baubreite von 25 mm. Durch diese standardisierten Hauptabmessungen passt die Ausführung auf genormte Wellensitze und in Gehäusebohrungen gleicher Nenngröße. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, was den axialen Einbau erleichtert.
Der Druckwinkel definiert den Winkel zwischen der Radialebene und der Wirkungslinie der Wälzkörperkräfte. Ein Druckwinkel von 40 Grad kennzeichnet Lager, die neben radialen Kräften vor allem hohe Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen können. Gegenüber kleineren Winkeln bietet diese Geometrie eine höhere axiale Steifigkeit im Betrieb.
Da keine herstellerseitigen Dichtscheiben integriert sind, benötigt das Bauteil eine externe Schmierstoffzufuhr über Fett oder Öl. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Durchströmung im Schmierkreislauf. Konstruktiv sollten Sie die Lagerstelle im Gehäuse mit passenden Dichtelementen wie Wellendichtringen gegen Schmutz und Schmiermittelverlust absichern.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Innenring, Außenring und Kugeln vor dem Einbau. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch die Passungsdehnung auf das gewünschte Betriebsspiel. Diese Toleranz eignet sich für typische industrielle Drehzahlen und Betriebstemperaturen ohne extreme Wärmedehnungen.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten Ringe und Wälzkörper ihre Maßstabilität. Wichtig ist, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die jeweils vorherrschende Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Norm ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeit definiert enge Maß- und Lauftoleranzen für den Maschinenbau. Sie reicht für gängige industrielle Lagerungen im Normalbetrieb aus, sofern keine gesteigerten Rundlaufanforderungen vorliegen.
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