SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Schrägkugellager 7222 BEGAF von SKF nimmt mit 110 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe kombinierte Belastungen auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7222 BEGAF von SKF ist für kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen konstruiert. Durch die Maße 110 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite findet dieses offene Wälzlager in anspruchsvollen Industrieanwendungen Verwendung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet, deckt das Lager einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Die Toleranzklasse entspricht P0/PN bzw. ABEC 1 bei normaler Radiallagerluft.
Die Bauform nimmt gleichzeitig radiale Führungskräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad stützt das Lager axiale Lasten wirksam ab. Typische Einsatzbereiche umfassen Industrie- und Getriebeanwendungen mit hoher axialer Beanspruchung sowie Wellenlagerungen mit definierter Kraftrichtung. Als offene Variante ohne integrierte Dichtungen erfolgt die Abdichtung sowie die Schmierstoffversorgung über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Die Ausführung BEGAF ist für den universellen satzweisen Einbau vorgesehen. Montieren Sie zwei Lager in O- oder X-Anordnung, entsteht im Lagerpaar eine leichte Vorspannung. Diese definierte Vorspannung erhöht die Steifigkeit der Lagerung und ermöglicht die Aufnahme wechselnder oder beidseitiger Axialbelastungen. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Schultern der Lagerringe gemäß der Kraftrichtung montiert werden. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, was die zylindrische Gehäusepassung vereinfacht.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 38 mm. Der zylindrische Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Mit diesen Standardabmessungen lässt sich das Lager präzise in entsprechend dimensionierte Lagersitze integrieren.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Wirkungslinie der übertragenen Kräfte zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern. Ein Winkel von 40 Grad erlaubt die Aufnahme hoher Axialkräfte in einer Richtung bei gleichzeitiger Radialbelastung. Das Lager stützt axiale Führungskräfte in der vorgesehenen Richtung wirksam ab.
Werden zwei Lager dieser Ausführung unmittelbar nebeneinander in X- oder O-Anordnung eingebaut, ergibt sich ohne zusätzliche Passscheiben eine definierte leichte Vorspannung. Dies erhöht die Führungsgenauigkeit und Steifigkeit der Welle. Zudem verteilt sich die Last gleichmäßig, was ein spielfreies Abrollen unter wechselnden Axialkräften unterstützt.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben. Die Schmierung mit Schmierfett oder Öl erfolgt über das umliegende Maschinengehäuse. Um Verunreinigungen und Feuchtigkeit fernzuhalten sowie das Schmiermittel im Lagerraum zu halten, ist eine externe Gehäuseabdichtung wie ein Wellendichtring oder eine Labyrinthdichtung vorzusehen.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen Einsatzbereich die geplante Betriebstemperatur der Lagerstelle abdeckt.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Kugeln. Der Stahlblechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Er ist unempfindlich gegenüber gängigen Schmiermitteln und eignet sich für den gesamten angegebenen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
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