FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,44 € | 48,95 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7302 -B-XL-2RS-TVP von FAG kombiniert kompakte Maße von 15x42x13 mm mit beidseitiger Lippendichtung und einem Druckwinkel von 40 Grad.
Das Schrägkugellager 7302 -B-XL-2RS-TVP von FAG ist als einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen konzipiert. Durch die Laufbahnanordnung im Innen- und Außenring nimmt das Lager gleichzeitig radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in einer Richtung auf. Die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt über eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 13 mm. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN eignet sich dieses Modell für präzise geführte Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau.
Dieses einreihige Lager empfiehlt sich vor allem für Lagerstellen, an denen neben Radialkräften auch definierte einseitige Axialkräfte auftreten. Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Bauteil eine hohe axiale Belastbarkeit in Wirkrichtung. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten bei mittleren Drehzahlen. Konstrukteure stellen einreihige Schrägkugellager häufig gegen ein zweites Lager an, um Axialkräfte aus beiden Richtungen aufzunehmen und ein definiertes Betriebsspiel einzustellen.
Die beidseitige 2RS-Lippendichtung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und festen Fremdkörpern. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lager, was den externen Abdichtungsaufwand verringert. Der verbaute Polyamidkäfig (Nachsetzzeichen TVP) zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und elastische Laufeigenschaften aus. Für den Einsatz ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad zu berücksichtigen, um das Material des Kunststoffkäfigs und der Dichtlippen nicht thermisch zu überlasten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 13 mm auf. Die Außenringfläche ist ohne Nut oder Flansch zylindrisch ausgeführt. Dank dieser Maße lässt sich das Wälzlager passgenau in Gehäusebohrungen und auf vorbereitete Wellensitze montieren.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet einen Nenndruckwinkel von 40 Grad. Die Wirkungslinie der Kräfte verläuft schräg zur Radialebene durch die Wälzkörper. Dieser steile Winkel bewirkt, dass das Bauteil im Vergleich zu Lagern mit kleinerem Druckwinkel besonders hohe axiale Lasten in einer Wirkrichtung aufnehmen kann.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Grenzen orientieren sich an der thermischen Beständigkeit des Polyamidkäfigs (TVP) sowie des Dichtungswerkstoffs der 2RS-Lippendichtungen. Bei Dauertemperaturen oberhalb dieser Spanne sollten hitzebeständigere Käfigausführungen oder Spezialdichtungen gewählt werden.
Das Kürzel 2RS steht für berührende Lippendichtungen auf beiden Stirnseiten des Lagers. Diese Dichtlippen liegen am Innenring an und halten Schmutzpartikel sowie Spritzwasser fern. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, dass das Schmiermittel im Lager verbleibt, was den externen Abdichtungsaufwand im Gehäuse verringert.
Die Toleranzklasse P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) definiert den Standard für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie legt enge Fertigungstoleranzen für Durchmesser und Rundlauf fest. Für reguläre industrielle Anwendungen reicht diese Standard-Präzision aus, um einen sauberen Rundlauf im Lagersitz zu unterstützen.
Ein einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich in einer Richtung auf. Treten in einer Anwendung wechselnde oder beidseitige axiale Kräfte auf, werden in der Regel zwei Einzellager spiegelbildlich gegeneinander montiert. Diese Anordnung stützt die Welle in beiden axialen Richtungen ab.
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