SKF
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| 35 | 4,86 € | 43,78 € |
Das Schrägkugellager 7205 BECBY von SKF bietet mit 25x52x15 mm und 40-Grad-Druckwinkel präzise Führung bei kombinierten Lasten.
Das Schrägkugellager 7205 BECBY nimmt durch seine innere Geometrie gleichzeitig radiale und einseitig hohe axiale Kräfte auf. Bei einem Bohrungsdurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Breite von 15 mm kommt das einreihige Lager dort zum Einsatz, wo Wellen axial geführt werden müssen. SKF fertigt diese Explorer-Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ohne Flansch oder Nut am Außenring. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Konstruktionen mit einseitig wirkenden Axialkräften und gleichzeitigen Radiallasten bilden das primäre Einsatzgebiet für das Schrägkugellager 7205 BECBY. Durch den ausgeprägten Druckwinkel von 40 Grad stützt das Lager axiale Lasten ab. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau häufig paarweise in O- oder X-Anordnung. Diese Paarung ist werkseitig auf eine geringe Axialluft abgestimmt und stabilisiert rotierende Maschinenteile.
Die Ausführung verbindet Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Diese Kombination trägt zu einem vibrationsarmen Rundlauf und exakten Lagersitz bei. Der integrierte Messingblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei thermischer Beanspruchung bis +150 Grad Celsius. Als offenes Lager ohne Dichtscheiben erfordert das Bauteil eine externe Schmierstoffversorgung sowie eine wirksame Gehäuseabdichtung.
Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 15 mm folgt dieses Wälzlager standardisierten Hauptabmessungen. Das einreihige Bauteil ist als offenes Lager konzipiert und besitzt weder Dichtscheiben noch Nuten am Außenring. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des Bauraums auf der Welle und im Gehäuse.
Der Druckwinkel von 40 Grad leitet die auftretenden Kräfte schräg zur Radialebene über die Laufbahnen weiter. Diese Bauart begünstigt eine hohe axiale Belastbarkeit in einer Richtung bei gleichzeitiger Aufnahme radialer Kräfte. Bei beidseitig auftretenden Axialkräften werden zwei Lager gegeneinander angestellt montiert.
Bei paarweiser Montage in O- oder X-Anordnung ist dieses Modell so abgestimmt, dass das Lagerpaar eine geringe Axialluft aufweist. Diese Geometrie vereinfacht die Zuordnung im Lagersitz, da das Axialspiel nicht über Passscheiben eingestellt werden muss. Beide Anordnungsformen ermöglichen eine präzise zweiseitige axiale Wellenführung.
Der Messingblechkäfig trennt die Wälzkörper und hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand. Das Material ist für den gesamten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Käfig führt die Kugeln stabil in den Laufbahnen, auch wenn wechselnde Belastungen im Betrieb auftreten.
Dieses Wälzlager kombiniert die Maßgenauigkeit der Klasse P6 mit der Laufgenauigkeit nach P5. P6 bedeutet engere Maßabweichungen bei Bohrung und Außendurchmesser für den Lagersitz. Die Laufgenauigkeit P5 sorgt für einen geringeren Radial- und Axialschlag, wodurch Maschinenwellen schwingungsarm rotieren.
Da das Lager werkseitig offen und ohne Dichtungen geliefert wird, benötigt es eine betriebsbezogene Schmierstoffversorgung über Fett oder Schmieröl. Die Schmiermittel müssen für den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius geeignet sein. Externe Gehäusedichtungen schützen die offenen Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit.
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