FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,83 € | 53,71 € |
| 30 | 5,66 € | 50,88 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3207 -BD-XL-2Z von FAG (35x72x27 mm) nimmt kombinierte Radial- und beidseitige Axialbelastungen auf.
Mit dem Schrägkugellager 3207 -BD-XL-2Z erhalten Sie ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), das FAG für industrielle Anwendungen fertigt. Die Konstruktion verbindet eine Bohrung von 35 mm mit 72 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite. Durch die beidseitige Abdeckung schützt das Lager das Innere vor groben Schmutzpartikeln. Es eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Die zweireihige Ausführung fungiert ähnlich wie ein gepaarter Satz einreihiger Lager, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit kombinierter Beanspruchung und beidseitiger Wellenführung. Dank des robusten Stahlblechkäfigs und der beidseitigen Deckscheiben läuft das Lager auch in staubigen Betriebsumgebungen störungsarm, solange keine direkte Flüssigkeitsbeaufschlagung vorliegt.
Der Druckwinkel von 30 Grad unterstützt eine hohe axiale Tragfähigkeit in beiden Richtungen und stützt die Lagerung gegen Kippmomente ab. Zudem entspricht das Lager der Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3), was engere Fertigungstoleranzen bei Maß- und Rundlaufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz bedeutet. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft erleichtert dies die genaue Ausrichtung in präzise geführten Wellenanordnungen, ohne dass zusätzliche Einstellmaßnahmen erforderlich sind.
Ausgestattet mit einem 30-Grad-Druckwinkel nimmt diese zweireihige Konstruktion kombinierte Radial- sowie beidseitige Axialkräfte auf. Zur Ausführung gehören ein Außenring ohne Flansch oder Nut, ein Stahlblechkäfig, beidseitige Blechabdeckungen (2Z) sowie die Fertigung in der erhöhten Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3.
Mit 35 mm Bohrungsdurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als zwei nebeneinander montierte einreihige Lager. Das Bauteil besteht aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und bietet eine kompakte Einheit für kombinierte Lasten.
Das Nachsetzzeichen verweist auf eine beidseitige Abdeckung durch nicht-schleifende Deckscheiben aus Blech. Diese halten grobe Verunreinigungen und Fremdkörper vom Lagerinneren fern, erzeugen im Gegensatz zu berührenden Gummidichtungen jedoch keine zusätzliche Reibung. Dadurch eignet sich das Lager für höhere Drehzahlen bei gleichzeitigem Basisschutz.
Normale Radiallagerluft entspricht dem Standard-Betriebsspiel ohne Vorsatz- oder Nachsetzzeichen wie C3. Sie bezeichnet das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Diese Ausführung ist auf herkömmliche Passungssitze und übliche Betriebstemperaturen abgestimmt, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der Wälzlagerstahl, der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben ihre Formstabilität. Bei dauerhaft höheren Temperaturen über 120 Grad wären spezielle Wärmebehandlungen der Ringe sowie gesonderte Schmierstoffkonzepte erforderlich.
Die Einstufung in P6 entspricht der Präzisionsklasse ABEC 3. Diese Kennzeichnung bedeutet, dass Maß-, Form- und Lauftoleranzen des Lagers enger gefasst sind als bei Lagern mit Normaltoleranz. Das verringert Rundlauffehler und unterstützt eine exakte Führung der Welle in der Konstruktion.
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