SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,65 € | 145,49 € |
| 20 | 15,32 € | 137,82 € |
Schrägkugellager 7309 BECBY von SKF mit 45 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 40 Grad Druckwinkel für kombinierte Belastungen.
Das einreihige Schrägkugellager 7309 BECBY von SKF nimmt gleichzeitig Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die Explorer-Ausführung und die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Die Kombination aus P6-Maßgenauigkeit und P5-Laufgenauigkeit unterstützt einen ruhigen sowie präzisen Lauf im Betrieb. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtung nutzt die Lagerstelle externe Dichtelemente und die Schmierung der umgebenden Konstruktion.
Dieses Wälzlager kommt in industriellen Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen kombinierte Belastungen mit definierter axialer Hauptlastrichtung auftreten. Durch den integrierten Messingblechkäfig bleibt der Wälzkörpersatz auch unter dynamischen Belastungen geführt. Bei paarweiser Montage in O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar eine geringe Axialluft auf. Dadurch lassen sich starre Wellenlagerungen mit definierter Führung umsetzen.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine hohe axiale Belastbarkeit in einer Richtung. In der Baugruppe müssen Axialkräfte über die Drucklinie abgestützt werden. Die feinere Laufgenauigkeit der Klasse P5 verringert den Rundlauffehler im laufenden Betrieb, während die Maßgenauigkeit nach Klasse P6 den Einbau in Gehäuse- und Wellensitze erleichtert. Der zulässige Temperaturbereich des Lagers reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Standardabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in normgerechte Lagersitze ohne konstruktive Sonderanpassungen.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftlinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln auf den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Bei 40 Grad liegt der Schwerpunkt auf der Übertragung starker axialer Kräfte in einer Wirkrichtung. Für rein radiale Lasten ist diese Konstruktion ungeeignet, da stets eine axiale Gegenführung erforderlich ist.
Ein Käfig aus Messingblech führt die Wälzkörper präzise bei geringer Reibung. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften sowie Beständigkeit gegenüber vielen industriellen Schmierstoffen aus. Zudem verträgt der Werkstoff wechselnde Drehzahlen und thermische Belastungen innerhalb des zulässigen Betriebsbereichs von -20 bis +150 Grad Celsius.
Werden zwei Lager dieser Spezifikation satzweise in O- oder X-Anordnung montiert, entsteht konstruktionsbedingt eine geringe Axialluft. Dies vereinfacht die Einstellung der Lagerung im Verbund, da keine aufwendigen Passscheiben zur Annäherung an das Betriebsspiel nötig sind. Das Lagerpaar nimmt dann axiale Kräfte in beide Richtungen auf.
Die offene Bauart ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung über den betrieblichen Ölkreislauf oder gezielte Fettnachschmierung. Um das Eindringen von Feuchtigkeit und Feststoffpartikeln zu verhindern, muss die umgebende Konstruktion mit externen Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen sein.
Die Maßgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P6, was engere Toleranzen für Bohrungs- und Außendurchmesser als beim Normalstandard bedeutet. Die Laufgenauigkeit erreicht sogar die feinere Klasse P5. Dies reduziert den radialen sowie axialen Schlag der Ringe und unterstützt einen schwingungsarmen Lauf bei höheren Genauigkeitsanforderungen.
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