SKF
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Das Schrägkugellager 7204 BEGBP von SKF Wälzlager nimmt mit 20 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe Axiallasten in einer Richtung auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7204 BEGBP kommt dort zum Einsatz, wo radiale und einseitig axiale Kräfte gleichzeitig auf die Lagerstelle wirken. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen im Innen- und Außenring überträgt dieses Wälzlager die Belastungen gezielt unter einem Winkel von 40 Grad. Die offene Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über die Hauptabmessungen 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite. Sie integrieren das Lager flexibel in vorhandene Gehäusekonstruktionen mit Öl- oder Fettschmierung.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses einreihige Lager vor allem für Wellenlagerungen mit definierter axialer Führungskraft. Typische Einsatzbereiche finden sich in Baugruppen, in denen kombinierte Radial- und Axialkräfte auftreten. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau häufig paarweise in O- oder X-Anordnung gegen ein zweites Lager. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 trägt dabei zu einem ruhigen Lauf im Standard-Präzisionsbereich bei.
Mit einem Druckwinkel von 40 Grad bietet das Schrägkugellager eine hohe axiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauform. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und reibungsarm, was den geräuscharmen Lauf unterstützt. Für den sicheren Betrieb ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius zu beachten, da der Kunststoffkäfig diesen thermischen Rahmen vorgibt. Durch die normale Radiallagerluft und den Außenring ohne Flansch lässt sich das Lager unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Baubreite von 14 mm entspricht das Wälzlager kompakten Standardabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den direkten Einbau in passende Gehäusebohrungen erleichtert.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel und den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Die Ausführung mit 40 Grad ist gezielt darauf ausgelegt, hohe axiale Belastungen in einer Richtung bei gleichzeitiger radialer Beanspruchung zuverlässig aufzunehmen.
Der Polyamidkäfig zeichnet sich durch geringe Masse, elastische Dämpfungseigenschaften und einen leisen Lauf aus. Das Material begrenzt den zulässigen Betriebsbereich auf Temperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Zudem ist auf die chemische Verträglichkeit mit dem eingesetzten Schmierstoff zu achten.
Die offene Bauweise ohne Dichtscheiben oder Deckbleche ermöglicht eine unmittelbare Schmiermittelzufuhr über einen Ölkreislauf oder eine gezielte Fettfüllung der umgebenden Lagerstelle. Der Schutz vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit wird bei dieser Konstruktion durch die externe Gehäuseabdichtung der Maschine übernommen.
Da einreihige Ausführungen Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung führen, werden sie im Betrieb meist gegen ein zweites Lager angestellt. Je nach Anforderung an Steifigkeit und Kippmomentaufnahme geschieht dies in O-Anordnung, X-Anordnung oder bei gleichgerichteter Lastaufnahme in Tandem-Anordnung.
Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser bewährte Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität unter Belastung sowie eine ausgeprägte Ermüdungsfestigkeit bei fachgerechter Schmierung im dauerhaften industriellen Betrieb.
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