SKF
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| 15 | 2,90 € | 55,02 € |
| 30 | 5,79 € | 52,13 € |
Das Schrägkugellager 7308 BEGBP von SKF nimmt mit 40 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite einseitig hohe Axialkräfte auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7308 BEGBP der Marke SKF ist für kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften konstruiert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), arbeitet das Lager mit normaler Radiallagerluft in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Da es sich um eine offene Bauform ohne integrierte Dichtungen handelt, lässt sich das Wälzlager direkt über das umgebende Maschinensystem mit Schmierstoff versorgen. Der verbaute Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Betrieb.
Konstrukteure setzen dieses Schrägkugellager vor allem dort ein, wo neben Radialkräften auch ausgeprägte Axialkräfte in einer Richtung auf die Welle wirken. Durch den Kontaktwinkel übertragen die inneren Laufbahnen die Belastung schräg zur Radialebene. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten, bei denen Wellen axial und radial geführt werden. Häufig wird das Bauteil gegen ein zweites Lager angestellt montiert, um axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufzunehmen.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht der Lagerung eine hohe axiale Tragfähigkeit in Druckrichtung. Im Vergleich zu Lagern mit kleinerem Winkel nimmt diese Ausführung größere Axialkräfte auf. Der leichte Polyamidkäfig bewirkt geringe Trägheitskräfte bei Drehzahlwechseln und läuft geräuscharm. Zu beachten sind bei der Konstruktion der Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie der Bedarf an einer externen Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag.
Mit 40 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite kombiniert das einreihige Lager radiale und einseitig axiale Lastaufnahme. Wesentliche Merkmale sind der 40-Grad-Druckwinkel, der Werkstoff Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie ein leichter, vibrationsarmer Polyamidkäfig.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne maßgeblich durch den Polyamidkäfig sowie die thermische Eignung des Schmierstoffs, weshalb die Umgebungstemperatur bei der Schmiermittelwahl zu berücksichtigen ist.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben ermöglicht die Bauform eine direkte Schmierstoffzufuhr über das Gehäuse. Da keine schleifenden Dichtlippen anliegen, entstehen keine zusätzlichen Reibungsverluste am Lager.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Wirkungslinie zwischen Kugel und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Eine 40-Grad-Geometrie verlagert die Tragfähigkeit stärker in axiale Richtung und eignet sich für Lagerstellen mit dominierender Schublast.
Mit der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) entspricht das Lager der regulären Standardtoleranz. Dies gewährleistet die im Maschinenbau übliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit auf der Welle und im Gehäusesitz.
Einreihige Schrägkugellager nehmen Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung auf. Für eine beidseitige Wellenführung ist daher in der Regel ein zweites, spiegelbildlich montiertes Lager erforderlich.
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