3320 -M-C3 Schrägkugellager von NKE
3320 -M-C3 Schrägkugellager von NKE

NKE

Schrägkugellager NKE 3320 -M-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
215 mm
Breite
82,6 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
35 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
14,03 kg
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Schrägkugellager NKE 3320 -M-C3
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Schrägkugellager NKE 3320 -M-C3

Das zweireihige Schrägkugellager 3320 -M-C3 von NKE Steyr mit den Maßen 100x215x82,6 mm nimmt hohe radiale und beidseitig axiale Belastungen auf.

Das Schrägkugellager 3320 -M-C3 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit massiven Ringen. Durch den Druckwinkel von 35 Grad nimmt diese Ausführung erhebliche Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. NKE Steyr stattet diese Variante mit einem Messingkäfig aus, der auch bei schwierigen Betriebsbedingungen die Wälzkörper sicher führt. Dank der Fertigung in Normaltoleranz P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für den direkten Einbau in industrielle Standardanwendungen.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 3320 -M-C3?

Zweireihige Schrägkugellager dieser Baugröße übertragen gleichzeitig Radialkräfte und beidseitige Axialbelastungen in starren Wellenlagerungen. Durch die Konstruktion mit zwei Kugelreihen entspricht das Bauteil einer paarweisen Anordnung einreihiger Lager, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum. Das offene Bauteil läuft in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen, in denen eine externe Abdichtung die Laufbahnen vor Schmutz schützt. Anwender nutzen diese Variante in industriellen Lagerungen, bei denen hohe kombinierte Stützkräfte auftreten.

Welche Vorteile bieten Messingkäfig und C3-Lagerluft?

Der integrierte Messingkäfig verleiht dem Wälzlager besondere Widerstandskraft gegen Schwingungen, Stoßbelastungen und anspruchsvolle Schmierbedingungen. In Kombination mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich die Ausführung für wärmeintensive Betriebsstellen. Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht thermische Dehnungen zwischen Welle und Gehäuse oder stärkere Presssitze im Betrieb aus, ohne dass das Lager verspannt.

Welche Bauart zeichnet das Schrägkugellager 3320 -M-C3 aus?

Als zweireihiges Schrägkugellager in offener Standardausführung besitzt dieses Lager keine Dichtscheiben. Es verfügt über einen Außenring ohne Nut oder Flansch sowie massive Innen- und Außenringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl. Durch den integrierten Druckwinkel von 35 Grad nimmt die Konstruktion gleichzeitig Radialkräfte und Axialkräfte aus beiden Richtungen auf.

Welche Abmessungen hat das Schrägkugellager 3320?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm an der zylindrischen Bohrung, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 82,6 mm auf. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau in passende Gehäusesitze mit Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen C3 bei diesem Lager?

Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche interne Spielraum zwischen den Wälzkörpern und Laufbahnen verringert das Risiko eines Klemmens, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring das Betriebsspiel im laufenden Betrieb reduzieren.

Warum ist ein Messingkäfig bei diesem Modell verbaut?

Der Buchstabe M im Kurzzeichen steht für einen massiven Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit sowie gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Kugelreihen präzise und eignet sich besonders für Anwendungen mit erhöhten Vibrationen, Stoßkräften oder höheren thermischen Anforderungen im Betrieb bis 150 Grad.

Wie wird das offene Lager geschmiert und abgedichtet?

Da das Bauteil werksseitig ohne eigene Dichtungen geliefert wird, gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen und Kugeln. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl. Um das Lager vor Partikeln und Feuchtigkeitszutritt zu schützen, muss die umgebende Konstruktion mit externen Dichtringen versehen sein.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Bauteil sicher?

Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der unempfindliche Messingkäfig bleiben in dieser Spanne maßstabil. Für den dauerhaften Betrieb an den Temperaturgrenzen ist stets ein geeigneter Schmierstoff zu wählen, der die Viskosität im System aufrechterhält.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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