NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,50 € | 9,52 € |
| 25 | 1,00 € | 9,02 € |
| 50 | 1,50 € | 8,52 € |
Das Schrägkugellager E10 von NSK (10x28x8 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten auf und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C ausgelegt.
Beim Schrägkugellager E10 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen nimmt diese Bauform neben radialen Kräften auch einseitig gerichtete Axialbelastungen auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), verbindet die Konstruktion Maßstabilität mit hoher Formgenauigkeit. Mit den kompakten Abmessungen von 10 mm Bohrung und 28 mm Außendurchmesser bei 8 mm Breite findet das Lager überall dort Verwendung, wo Führungsgenauigkeit auf engem Raum gefragt ist.
Das Schrägkugellager E10 kommt bevorzugt in rotierenden Systemen zum Einsatz, die gleichzeitig Radialkräfte und einseitige Axialkräfte übertragen müssen. Aufgrund der einreihigen Konstruktion erfordert die Führung axialer Gegenkräfte meist ein zweites, spiegelbildlich angestelltes Gegenlager. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen, Getrieben und Führungsrollen im allgemeinen Maschinenbau.
Als offenes Lager besitzt das Schrägkugellager E10 keine werkseitig integrierten Dichtscheiben. Dieser Aufbau ermöglicht eine freie Schmiermittelzirkulation im Gehäuse, setzt jedoch eine geschützte Einbauumgebung gegen Schmutz voraus. Das Bauteil verfügt über die normale Radiallagerluft sowie die genormte Toleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch es sich in standardisierte Wellen- und Gehäusesitze integrieren lässt. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 °C ermöglicht den flexiblen Einsatz mit Öl- oder Fettschmierung unter verschiedenen thermischen Bedingungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm sowie eine Baubreite von 8 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
Durch die geneigte Anordnung der Laufbahnen nimmt dieses einreihige Lager gleichzeitig radiale Kräfte und axiale Lasten in einer Richtung auf. Für die Abstützung von Axialkräften in Gegenrichtung empfiehlt sich der paarweise Einbau mit einem zweiten Schrägkugellager in O- oder X-Anordnung.
Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende Maschinengehäuse, beispielsweise durch ein Ölbad oder externen Schmierstoffkreislauf. Gleichzeitig treten keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen auf. Ein sauberer, vor Fremdpartikeln und Feuchtigkeit geschützter Einbauraum ist bei dieser Ausführung zwingend erforderlich.
Die Angabe P0 entspricht der normalen Maß- und Laufgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen und wird im US-amerikanischen Raum als ABEC 1 bezeichnet. Lager dieser Toleranzklasse decken gängige Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und erlauben eine wirtschaftliche Fertigung ohne übermäßige Passungsanforderungen an die Anschlussbauteile.
Das aus Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigte Bauteil von NSK ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 °C ausgelegt. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb ist neben dem Werkstoff auch das gewählte Schmiermittel. Verwenden Sie für thermisch anspruchsvolle Anwendungen ein Schmierfett oder Schmieröl mit passender Temperatureignung.
Dieses Wälzlager besitzt eine normale Radiallagerluft. Bei einreihigen Schrägkugellagern stellt sich das tatsächliche Betriebsspiel erst bei der Montage durch das gezielte Anstellen gegen ein zweites Lager ein. Die normale Lagerluft bietet dabei ausreichend Spielraum für thermische Ausdehnungen unter typischen Betriebsbedingungen.
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