INA
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Das Schrägkugellager 3804 -2Z von INA-Schaeffler bietet als zweireihiges Wälzlager mit 20x32x10 mm zuverlässige Aufnahme kombinierter Belastungen bei kompaktem Bauraum.
Das Schrägkugellager 3804 -2Z ist ein zweireihiges Radial-Wälzlager nach Toleranzklasse P0/ABEC 1 mit 20 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Durch die zweireihige Bauweise nimmt diese Ausführung von INA-Schaeffler neben Radialkräften auch Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt das Lager über einen Polyamidkäfig und normale Radiallagerluft. Sie erhalten eine einbaufertige Komponente für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum.
Dieses zweireihige Schrägkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften auf engem Raum auftreten. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen und Führungsbaugruppen im allgemeinen Maschinenbau. Die Konstruktion entspricht funktionell zwei einreihigen Schrägkugellagern, beansprucht jedoch weniger axiale Einbaubreite. Da der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen integrieren.
Die beidseitige 2Z-Abdeckung schirmt das Innere des Wälzlagers gegen das Eindringen fester Schmutzpartikel ab. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerinnenraum, ohne zusätzliche Reibung wie eine schleifende Dichtung zu erzeugen. Der verbaute Polyamidkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und fördert einen ruhigen Lauf. Bei der Auslegung ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius zu beachten, der durch die verwendeten Werkstoffe vorgegeben wird.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Baubreite von 10 mm ist das Lager kompakt bemessen. Die Ausführung besitzt weder Flansch noch Nut am Außenring. Gefertigt nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Modell für präzise zylindrische Gehäusebohrungen.
Das Nachsetzzeichen -2Z bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Diese berührungsfreien Abdeckungen schützen die Wälzkörper vor groben Schmutzpartikeln und Fremdkörpern. Da die Scheiben den Innenring nicht berühren, bleibt das Reibmoment gering. Die Bauart eignet sich damit für höhere Drehzahlen als Lager mit berührenden Dichtlippen.
Für dieses Wälzlager von INA-Schaeffler gilt ein zulässiger Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig bestimmt. Bei Anwendungen innerhalb dieses Fensters behält der Werkstoff 100Cr6 seine Formstabilität und der Käfig seine mechanischen Eigenschaften.
Ein Polyamidkäfig bietet eine günstige Elastizität und ein geringes Trägheitsmoment im Vergleich zu massiven Metallkäfigen. Er führt die Kugeln reibungsarm und begünstigt einen geräuscharmen Lauf des Lagers. Zudem erweist sich Polyamid als beständig gegenüber gebräuchlichen Schmierstoffen innerhalb der Grenztemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Zweireihige Schrägkugellager nehmen Radialkräfte sowie gleichzeitig Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Die intern schräg angeordneten Laufbahnen übertragen die wirkenden Kräfte über zwei Kugelreihen. Die Bauform entspricht funktionell zwei gegeneinander angestellten einreihigen Schrägkugellagern bei schmalerer Einbaubreite auf der Welle.
Normale Radiallagerluft (Kennzeichnung CN) beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Die Luft ist so abgestimmt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Fügen in die Gehäusebohrung ein gleichmäßiger Lauf ohne unzulässige Verspannung ermöglicht wird.