KOYO
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Das Schrägkugellager 5209 von JTEKT-KOYO ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager mit den Maßen 15x32x9 mm für kombinierte Belastungen.
Das Schrägkugellager 5209 ist ein zweireihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte aufnimmt. Die beiden Kugelreihen sind im Innenaufbau so angeordnet, dass sie auch auftretende Kippmomente abstützen können. Dieses offene Lager stammt von JTEKT-KOYO und eignet sich für kompakte Wellenlagerungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Mit seinem Stahlblechkäfig und dem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad lässt sich das Lager in vielfältigen Industrieanwendungen einsetzen.
Zweireihige Schrägkugellager kommen überall dort zum Einsatz, wo auf engem Bauraum gleichzeitig radiale Führungskräfte und wechselnde Axialkräfte auftreten. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 9 mm passt das Modell in kompakte Antriebe, Getriebegehäuse und Pumpensysteme. Konstrukteure nutzen diese Bauform gerne als Festlager, da sie Axiallasten aus beiden Richtungen aufnimmt, ohne dass zwei getrennte Einzellager montiert werden müssen.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad verleiht diesem zweireihigen Lager eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit bei gleichzeitig hoher Steifigkeit gegen Kippbewegungen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, gelangt Schmieröl oder Fett im Betrieb ungehindert an die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, um das Schmiermittel im Lager zu halten und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Dieses zweireihige Lager weist einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine Baubreite von 9 mm auf. Dank dieser kompakten Hauptabmessungen findet das Bauteil vor allem in platzkritischen Lagerungen Verwendung, bei denen kombinierte Radial- und Axialbelastungen sicher aufgenommen werden müssen.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang der die Kontaktkräfte von den Laufbahnen auf die Wälzkörper übertragen werden. Ein Winkel von 30 Grad ermöglicht eine wirksame Aufnahme kombinierter Belastungen aus radialer und beidseitig axialer Richtung. Diese Geometrie unterstützt die Führungsgenauigkeit und Verkippungssteifigkeit der gelagerten Welle.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Schmierstoffe wie Öl oder Fließfett ungehindert zirkulieren können. Dies begünstigt eine wirksame Wärmeabfuhr bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Der Anwender muss die Lagerstelle im umgebenden Gehäuse extern abdichten, damit Schmierstoffverluste vermieden werden und keine Fremdkörper an die Laufbahnen gelangen.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig, ist das Lager für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Die tatsächliche Temperaturgrenze der gesamten Lagerung hängt in der Praxis maßgeblich vom gewählten Schmierstoff sowie den Gegebenheiten der Gehäuseabdichtung ab.
Das Bauteil wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft ist für übliche Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse ausgelegt. Sie dient dazu, nach dem Einpressen auf die Welle ein ausreichendes Betriebsspiel zu erhalten, sodass die Kugeln ohne unzulässige Verspannung abrollen.