FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,04 € | 19,74 € |
| 35 | 2,07 € | 18,71 € |
Das Schrägkugellager L17 -TVP von FAG bietet mit den Maßen 17x40x10 mm und Polyamidkäfig eine belastbare Lösung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das einreihige Schrägkugellager L17 -TVP ist aus klassischem Wälzlagerstahl gefertigt und nimmt Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Durch die schräg versetzten Laufbahnen leitet das Wälzlager die auftretenden Kräfte gezielt über die Wälzkörper ab. In der Ausführung von FAG Wälzlager eignet sich diese Bauform für kompakte Wellenführungen im Maschinenbau.
Typische Einsatzbereiche finden sich dort, wo rotierende Wellen axial fixiert werden müssen und kombinierte Belastungen auftreten. Konstrukteure nutzen einreihige Schrägkugellager häufig paarweise oder in Verbindung mit einem Gegenlager, um axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufzunehmen. Das Bauteil eignet sich für kompakte Lagerungsanordnungen und Vorrichtungen, die eine definierte axiale Führung bei moderaten Abmessungen verlangen.
Der Kennbuchstabe TVP kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid, der die Kugeln führt und Reibungsverluste gering hält. Dieser Käfigwerkstoff läuft geräuscharm und elastisch, was sich günstig auf das Schwingungsverhalten auswirkt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine saubere Gehäuseumgebung und eine externe Schmierung über Öl oder Schmierfett. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 10 mm nimmt das Lager kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und einseitigen Axialkräften auf. Die einreihige Bauform mit geneigten Laufbahnen ermöglicht eine gezielte Lastübertragung bei kompakter Bauweise.
Das Nachsetzzeichen TVP verweist auf einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht des Käfigs, unterstützt einen ruhigen Lauf und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Dichtscheiben am Außen- oder Innenring. Sie erlauben den direkten Durchtritt von Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäusekreislauf, benötigen jedoch eine wirksame externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager entspricht der normalen Radiallagerluft sowie der Standard-Toleranzklasse P0/PN, die international auch der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Einstufung erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau.
Lagerringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieses Material bietet eine hohe Härte und Formstabilität unter wechselnden mechanischen Lasten im Dauerbetrieb.
Weil einreihige Varianten Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, montiert man sie meist angestellt gegen ein zweites Schrägkugellager oder Kegelrollenlager. Dadurch lässt sich die erforderliche Vorspannung oder das gewünschte Betriebsspiel im System präzise einstellen.
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