3206  A-2RS1/MT33 Schrägkugellager von SKF
3206  A-2RS1/MT33 Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 3206 A-2RS1/MT33

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
23,8 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
beidseitig Lippendichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +110 °C
Gewicht
0,295 kg
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Schrägkugellager SKF 3206 A-2RS1/MT33
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Schrägkugellager SKF 3206 A-2RS1/MT33

Das zweireihige Schrägkugellager 3206 A-2RS1/MT33 von SKF kombiniert die Maße 30x62x23,8 mm mit beidseitiger Lippendichtung und Toleranzklasse P6.

Das Schrägkugellager 3206 A-2RS1/MT33 von SKF nimmt als zweireihiges Wälzlager radiale sowie beidseitig axiale Kräfte auf. Durch die kompakten Hauptabmessungen mit 30 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und 23,8 mm Breite eignet sich dieses Bauteil für platzsparende Konstruktionen. SKF fertigt die Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen. Für Instandhalter und Erstausrüster bietet dieses Lager eine betriebsfertig abgedichtete Lösung für Wellenlagerungen mit kombinierten Lasten.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 3206 A-2RS1/MT33?

Dieses zweireihige Schrägkugellager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen, an denen gleichzeitig hohe Radialkräfte und wechselnde Axialkräfte wirken. Typische Einsatzfälle finden sich in Getriebewellen und weiteren Konstruktionen mit kombinierten Belastungen. Durch den Druckwinkel von 30 Grad stützt das Bauteil axiale Lasten in beiden Richtungen steif ab.

Konstrukteure nutzen diese zweireihige Ausführung häufig als montagefreundliche Alternative zu zwei einzelnen Schrägkugellagern. Gegenüber einer gepaarten Einzellagerung benötigt dieses Lager weniger axialen Bauraum auf der Welle. Zudem vereinfacht die vorgegebene Innengeometrie die Montage gegenüber zwei Einzellagern.

Welche Vorteile bieten Lippendichtung und P6-Toleranz bei diesem Wälzlager?

Die beidseitig integrierte Lippendichtung dient dem Schutz vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und trägt dazu bei, den Schmierstoff im Wälzraum zu halten. Dies reduziert den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 bietet eine engere Maß- und Rundlaufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz.

Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad. Prüfen Sie vor dem Einbau die Passungen von Welle und Gehäusebohrung, um unerwünschte Spannungen im Lagerring zu vermeiden.

Welche Abmessungen weist das Schrägkugellager 3206 A-2RS1/MT33 auf?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 23,8 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese genormten Maße ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen und Baugruppen.

Was bedeutet die Dichtungskennzeichnung 2RS1?

Das Nachsetzzeichen 2RS1 steht für beidseitig angebrachte berührende Lippendichtungen. Diese Dichtelemente dienen dazu, das Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit zu hemmen. Zudem tragen sie dazu bei, den Schmierstoffaustritt zu verringern, damit die Schmierwirkung im Betrieb erhalten bleibt.

Welche Funktion erfüllt der 30-Grad-Druckwinkel?

Der Nenndruckwinkel von 30 Grad bestimmt die Wirkungslinie der Kräfte zwischen Kugel und Laufbahn. Er bewirkt, dass das zweireihige Lager hohe Radiallasten mit beidseitig wirkenden Axialkräften kombiniert aufnehmen kann. Zudem verleiht dieser Druckwinkel der gelagerten Welle eine hohe Steifigkeit gegenüber Kippmomenten.

Was zeichnet die Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 aus?

Lager der Toleranzklasse P6 besitzen engere Fertigungstoleranzen hinsichtlich Maßhaltigkeit und Rundlauf als Lager mit Normaltoleranz. Dies führt zu einem ruhigen Laufverhalten und verringert Vibrationen bei höheren Drehzahlen. In der amerikanischen Klassifizierung entspricht diese Genauigkeitsstufe dem Standard ABEC 3.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager betreiben?

Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +110 Grad. Diese Grenzwerte berücksichtigen das thermische Verhalten von Wälzlagerstahl 100Cr6, den berührenden Dichtlippen und dem Schmierstoff. Bei Anwendungen außerhalb dieser Temperaturen sind gesonderte Dichtungswerkstoffe erforderlich.

Warum kommt bei diesem Modell ein Stahlblechkäfig zum Einsatz?

Ein Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper in ihren Laufbahnen und trennt die Kugeln voneinander. Das Material verbindet geringes Eigengewicht mit mechanischer Festigkeit. Zudem beansprucht der Blechkäfig wenig Bauraum im Lagerinneren, was die Schmierstoffverteilung unterstützt.

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