SKF
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| 35 | 3,02 € | 27,21 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3203 A-2ZTN9/MT33 von SKF kombiniert die Maße 17x40x17,5 mm mit beidseitiger Blechabdeckung für radiale und beidseitig axiale Belastungen.
Das Schrägkugellager 3203 A-2ZTN9/MT33 ist ein kompaktes zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 17,5 mm. Die Konstruktion entspricht funktionell zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung und nimmt kombinierte Lasten auf. Durch die integrierte beidseitige Abdeckung schützt das Lager die Laufbahnen vor groben Schmutzpartikeln. Instandhalter und Konstrukteure setzen diese Ausführung ein, wenn bei begrenztem Bauraum gleichzeitig Radialkräfte und Axialkräfte aus beiden Richtungen wirken.
Dieses zweireihige Lager bewährt sich in Lagerungen, bei denen Wellen präzise geführt und axiale Kräfte in beiden Richtungen abgestützt werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau dort, wo kombinierte Belastungen auf engem Raum aufgenommen werden. Dank des Druckwinkels von 30 Grad überträgt das Bauteil Axialkräfte wirkungsvoll schräg zur Radialebene. Die geschlossenen Deckscheiben erweisen sich überall dort als Vorteil, wo eine Nachschmierung im laufenden Betrieb unpraktisch ist und das Umfeld frei von extremem Schmutz bleibt.
Der integrierte Polyamidkäfig reduziert das Gewicht und fördert ein ruhiges Laufverhalten im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad Celsius. Die Toleranzklasse P6 (entsprechend ABEC 3) sorgt für engere Maß- und Lauftoleranzen als die Normaltoleranz. Dies begünstigt einen geringeren Radialschlag und eine exakte Wellenführung. Bei der Konstruktion sind die normale Radiallagerluft sowie der zylindrische Außenring ohne Nut zu berücksichtigen, damit der Lagersitz im Gehäuse formschlüssig und vibrationsarm ausgeführt werden kann.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm und eine Gesamtbreite von 17,5 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Mit diesen genormten Abmessungen passt das zweireihige Bauteil in standardisierte Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Der Druckwinkel definiert die Richtung, entlang der die Kontaktkräfte von den Wälzkörpern auf die Laufbahnen übertragen werden. Ein Winkel von 30 Grad verleiht dem Lager eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit in beiden Richtungen, während gleichzeitig radiale Kräfte aufgenommen werden. Dies ermöglicht eine steife Führung bei kombinierter Belastung.
Metallische Deckscheiben auf beiden Seiten schließen den Innenraum gegen das Eindringen fester Schmutzkörper und Staubpartikel ab. Da die Abdeckungen berührungsfrei arbeiten, erzeugen sie im Vergleich zu schleifenden Dichtungen keine zusätzliche Reibungswärme. Dadurch eignet sich diese Bauform gut für Anwendungen mit mittleren bis höheren Drehzahlen.
Der Käfig aus Polyamid führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufbahnen und zeichnet sich durch geringe Eigenmasse sowie elastische Laufeigenschaften aus. Er trägt zu einer Geräuschminderung bei. Zu beachten ist der zulässige thermische Einsatzbereich: Das Material ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +110 Grad Celsius ausgelegt.
Die Kennzeichnung P6 nach DIN/ISO entspricht der Klasse ABEC 3 und definiert eine gesteigerte Fertigungsgenauigkeit gegenüber dem Normalstandard. Sie zeichnet sich durch engere Toleranzgrenzen bei Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf aus. Diese Präzision unterstützt einen vibrationsarmen Lauf und empfiehlt sich für anspruchsvolle Führungsaufgaben in Industrieanlagen.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das werkseitig vorgesehene Standardspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen. Dieses Spiel ist für herkömmliche Passungsauslegungen und ausgeglichene Betriebstemperaturen konzipiert. Es liegt keine vergrößerte Lagerluft vor, was eine spielfreie oder spielarme Führung der Welle im Betrieb erleichtert.
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