KOYO
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| 35 | 2,83 € | 25,45 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3304 von JTEKT-KOYO nimmt mit den Maßen 20x52x22,2 mm hohe radiale sowie beidseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 3304 ist ein zweireihiges Wälzlager von JTEKT-KOYO, das radiale und beidseitig axiale Lasten abstützt. Durch die zweireihige Bauweise entspricht die Konstruktion funktionell zwei gegeneinander angestellten einreihigen Schrägkugellagern, benötigt jedoch weniger axialen Bauraum als zwei Einzellager. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Lager durch Formstabilität bei Temperaturen von -20 bis +150 Grad aus. Die Ausführung mit Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft eignet sich für vielseitige industrielle Wellenlagerungen.
Das Schrägkugellager 3304 nimmt kombinierte Kräfte auf, wenn Wellenführungen gleichzeitig radiale Traglasten und wechselnde Axialkräfte führen. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Wälzlager axiale Schubkräfte in beiden Richtungen stabil auf die umgebende Konstruktion. Das Lager ermöglicht eine steife Führung ohne axiales Spiel bei geringem axialem Platzbedarf. Die Ausführung ohne Flansch am Außenring erlaubt dabei einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Als offenes Wälzlager besitzt das Schrägkugellager 3304 keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel kann direkt an die Kugelreihen sowie den Stahlblechkäfig gelangen, was den Einsatz in Lagersitzen mit externer Öl- oder Fettschmierung erleichtert. Im Gehäuse ist eine externe Abdichtung vorzusehen, um das Eindringen von Schmutz zu vermeiden. Die präzisen Anschlussmaße mit 20 mm Bohrung und 52 mm Außendurchmesser unterstützen den Erhalt der normalen Radiallagerluft nach dem Einbau.
Das zweireihige Schrägkugellager 3304 vereint die Funktion zweier einreihiger Lager in einer Einheit mit 22,2 mm Breite. Es stützt kombinierte Belastungen ab und nimmt Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Der Druckwinkel von 30 Grad verleiht der Lagerung axiale Steifigkeit, während die flanschlose Standardausführung eine direkte Gehäuseintegration ermöglicht.
Das Schrägkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 22,2 mm. Der Außenring ist zylindrisch und ohne Flansch oder Nut ausgeführt, sodass das Lager bündig in glatte Gehäusebohrungen eingepasst werden kann.
Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Wirkungslinie der Wälzkörperkräfte schräg zur Radialebene. Bei diesem Winkel nimmt das Wälzlager axiale Belastungen in beiden Richtungen auf und führt Wellen stabil gegen axiale Verschiebungen. Die zweireihige Konstruktion verteilt die auftretenden Kräfte auf beide Kugelreihen.
Die Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt an Wälzkörper und Stahlblechkäfig. Sie eignet sich für Lagerstellen mit externer Schmierung. Zudem treten im Betrieb keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen auf.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält in diesem Temperaturbereich seine Festigkeit und Formtreue. Auch der Stahlblechkäfig ist für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Das eingesetzte externe Schmiermittel sollte stets auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werkseitige Standard-Lagerspiel vor dem Einbau. Sie gleicht die maßlichen Passungsübermaße beim Fügen auf der 20 mm Welle sowie im 52 mm Gehäuse aus und berücksichtigt die betriebsbedingte Wärmeausdehnung, sodass das Lager leichtgängig abrollt.