KOYO
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Das Schrägkugellager 7214 BG von JTEKT-KOYO bietet mit 70x125x24 mm präzise Führung für kombinierte Radial- und Axiallasten bei 40 Grad Druckwinkel.
Das Schrägkugellager 7214 BG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite. Das Fabrikat von JTEKT-KOYO eignet sich zur kombinierten Aufnahme von Radial- und Axialkräften in einer Richtung. Durch den integrierten Stahlblechkäfig und die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) arbeitet das Lager maßhaltig in industriellen Konstruktionen. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht die Einbindung in bestehende Schmierkreisläufe bei Einsatztemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Dieses einreihige Lager stützt rotierende Wellen ab, auf die gleichzeitig Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte einwirken. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Wellenlagerungen mit kombinierter Beanspruchung. Konstrukteure nutzen die offene Bauweise vor allem in geschlossenen Gehäusen, in denen Schmieröl oder Schmierfett zirkuliert. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axiallasten nur in einer Richtung aufnimmt, empfiehlt sich in vielen Konstruktionen eine paarweise Gegenanstellung mit einem zweiten Lager.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen schräg zur Radialebene. Dieser Druckwinkel verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Varianten mit kleineren Winkeln. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das Lager mit normaler Radiallagerluft ausgeführt ist und über keine integrierte Dichtung verfügt. Die Lagerstelle ist daher durch externe Dichtungen vor Verunreinigungen zu schützen und die Schmierstoffauswahl auf den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad abzustimmen.
Mit einer Innenbohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 24 mm weist das Lager genormte Hauptabmessungen auf. Dadurch lässt sich das Bauteil passgenau auf zylindrische Wellen und in Lagergehäuse integrieren. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Als offenes Wälzlager ist diese Ausführung für Einbauräume konzipiert, die über eine externe Abdichtung verfügen oder an ein zentrales Schmiersystem angebunden sind. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, wodurch Reibungswärme effizient abgeführt wird. Für geschützte Gehäuseumgebungen stellt diese Bauweise eine wartungsfreundliche Lösung dar.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass die Berührungslinien zwischen Kugeln und Laufbahnen in diesem Winkel zur Radialebene verlaufen. Dadurch nimmt das Lager hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Verglichen mit kleineren Druckwinkeln erhöht diese Geometrie die axiale Steifigkeit der Lagerung, was sich bei axial beanspruchten Wellenführungen auszahlt.
Sowohl die massiven Lagerringe als auch die Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff trägt zu Verschleißfestigkeit und Formstabilität bei. Zur Führung und Beabstandung der Wälzkörper dient ein Stahlblechkäfig, der für einen weiten Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt ist.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1 oder PN) definiert die normalen Standardtoleranzen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach internationalen Wälzlagernormen. Lager dieser Präzisionsklasse genügen den gängigen Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus, bei denen ein sauberer Rundlauf bei standardisierten Wellen- und Gehäusepassungen gefordert wird.
Für dieses Modell ist ein Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad freigegeben. Ausschlaggebend für den sicheren Betrieb bei Grenztemperaturen ist die Wahl eines geeigneten Schmieröls oder Schmierfetts. Zudem muss das thermische Ausdehnungsverhalten der Anschlusskonstruktion berücksichtigt werden, damit die normale Lagerluft während des Betriebs erhalten bleibt.