NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Schrägkugellager 3318 von NSK ist ein offenes zweireihiges Wälzlager mit 90 mm Bohrung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das Schrägkugellager 3318 von NSK kombiniert zwei Kugelreihen in einer festen Einheit mit 90 mm Innen- und 190 mm Außendurchmesser bei 73 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese Standardausführung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf der Laufbahn. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen hohe radiale Kräfte gleichzeitig mit beidseitig wirkenden axialen Führungskräften auftreten. Durch den zweireihigen Aufbau benötigt die Lageranordnung weniger axialen Bauraum als zwei separat gepaarte Einzellager. Der starre Verbund nimmt neben Quer- und Längskräften auch Kippmomente auf, weshalb sich die Ausführung besonders für Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau und in industriellen Antriebssträngen bewährt.
Da das Lager ab Werk ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt der Schutz gegen Fremdkörper und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion. Dies erfordert externe Dichtelemente an der Welle. Die offene Bauform bietet den Vorteil, dass sie sich direkt an bestehende Ölkreisläufe oder Fettversorgungen anbinden lässt und den freien Schmierstoffdurchfluss im Betrieb ermöglicht.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Gesamtbreite von 73 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den passgenauen Einbau in glatte Gehäusebohrungen unterstützt.
Konstruiert mit zwei Kugelreihen, nimmt diese Ausführung hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Die interne Geometrie entspricht funktional zwei gegeneinander angestellten Schrägkugellagern in O-Anordnung, wodurch das Bauteil auch auftretende Kippmomente in der Welle stabil aufnimmt.
Das Lager besitzt werkseitig keine Dicht- oder Deckscheiben. Es lässt sich direkt in bestehende Gehäuseschmiersysteme mit Öl oder Fließfett einbinden. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln und den Austritt von Schmierstoff zu verhindern, sind externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe vorzusehen.
Das Bauteil ist für einen Dauereinsatz zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Die thermische Stabilität der Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieses Fensters erhalten. Das verwendete Schmiermittel muss auf diesen Bereich abgestimmt sein.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig auf ihrer Umlaufbahn und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Kugeln. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus und widersteht den üblichen Schmierstoffen sowie Betriebstemperaturen problemlos.
Die Einstufung nach P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen im industriellen Einsatz. Sie dient dazu, dass Anschlussmaße, Planlauf und Rundlauf innerhalb genormter Industrietoleranzen liegen und eine zuverlässige Passung auf Standardwellen ermöglichen.
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