SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,29 € | 157,70 € |
| 20 | 16,59 € | 149,40 € |
Das Schrägkugellager 7313 BECBP von SKF verbindet einen 40-Grad-Druckwinkel mit präzisen Toleranzen für kombinierte Belastungen bei 65 mm Wellendurchmesser.
Das Schrägkugellager 7313 BECBP ist als einreihiges Radial-Wälzlager für die Aufnahme kombinierter Kräfte konstruiert. Durch den integrierten Druckwinkel von 40 Grad nimmt diese Bauform gleichzeitig Radiallasten und einseitig wirkende Axiallasten auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Explorer-Ausführung von SKF, verfügt die Einheit über die Maßgenauigkeit P6 sowie eine gesteigerte Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Integration in bestehende Schmiersysteme.
Konstrukteure nutzen das Lager vor allem an Lagerstellen, an denen hohe axiale Führungskräfte in einer Richtung auf die rotierende Welle treffen. Weil ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur einseitig aufnimmt, erfolgt der Einbau häufig als abgestimmtes Lagerpaar. Bei einer paarweisen Anordnung in O- oder X-Konfiguration weist diese Ausführung ab Werk eine geringe Axialluft auf. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Lagerungsanordnungen und rotierenden Einheiten mit definierten Führungsanforderungen.
Der leichte Käfig aus Polyamid führt die Kugeln reibungsarm und sorgt für ein ruhiges Laufverhalten im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Kombination aus P6-Maßtoleranz und P5-Lauftoleranz unterstützt einen exakten Rundlauf während des Betriebs. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle eine wirksame Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag sowie eine kontinuierliche Versorgung mit Schmierstoff.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 33 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt. Diese Abmessungen eignen sich für Wellen mit 65 mm Durchmesser in Gehäusen mit einer Aufnahmebohrung von 140 mm.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie der Kraftübertragung zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern gegenüber der Radialebene. Ein Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine hohe axiale Tragfähigkeit. Dadurch eignet sich die Ausführung vorrangig für Wellenführungen mit starker axialer Beanspruchung in einer Richtung.
Das Lager ist für den satzweisen Einbau vorbereitet. Bei einer Montage als Paar in O-Anordnung oder X-Anordnung stellt sich herstellerseitig eine geringe Axialluft ein. Diese Abstimmung erleichtert den Einbau, da kein aufwendiges Einmessen von Distanzringen zur Einstellung des Betriebsspiels erforderlich ist.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine werkseitig integrierten Dichtungen oder Deckscheiben. Das Schmiermittel gelangt somit direkt an Wälzkörper und Laufbahnen. Anwender müssen die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse wirksam vor Fremdkörpern sowie Feuchtigkeit schützen und für eine anwendungsgerechte Fett- oder Ölschmierung sorgen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Bereich im Wesentlichen durch den Polyamidkäfig und das gewählte Schmiermittel. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der Käfig seine mechanische Festigkeit und führt die Wälzkörper geordnet in den Laufbahnen.
Die Maßgenauigkeit der Anschlussmaße entspricht der Toleranzklasse P6, was engere Toleranzen als der Normalstandard bedeutet. Die Laufgenauigkeit ist nach Klasse P5 noch feiner toleriert. Diese Kombination verringert radiale sowie axiale Abweichungen der rotierenden Welle und begünstigt einen vibrationsarmen Lauf.
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