NACHI
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Das zweireihige Schrägkugellager 5313 von NACHI mit den Maßen 65x140x59 mm nimmt hohe radiale und beidseitig axiale Belastungen im Maschinenbau auf.
Das Schrägkugellager 5313 ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Normaltoleranz nach P0 bzw. ABEC 1. Bei Abmessungen von 65 mm Innendurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 59 mm Breite entspricht der interne Aufbau funktional zwei gegeneinander angestellten einreihigen Lagern. Diese Konstruktion nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf. Durch die offene Bauart lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmiersysteme integrieren, während die normale Radiallagerluft einen vibrationsarmen Lauf unterstützt.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo axialer Bauraum für zwei Einzellager fehlt, jedoch axiale Kräfte in beiden Richtungen zusammen mit Radialkräften wirken. Geeignet ist die Bauform für starre Wellenlagerungen, da die beiden Kugelreihen auftretende Kippmomente aufnehmen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad gleichmäßig in den Laufbahnen des zylindrischen Außenrings ohne Flansch oder Nut.
Da das Schrägkugellager 5313 ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt variabel mit Fett oder Öl über das umgebende Gehäuse. Vor dem Einbau sind die Gehäusetoleranzen sowie der Sitz auf der 65-mm-Welle abzugleichen. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl behalten die Laufbahnen auch unter wechselnden Lastbedingungen ihre Formtreue.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 59 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Anhand dieser Maße lässt sich der benötigte Bauraum in Gehäusen und auf Wellen abstimmen.
Durch die zwei integrierten Kugelreihen überträgt dieses Wälzlager gleichzeitig Radialkräfte und Axialkräfte in beiden Richtungen. Die Anordnung entspricht funktionell zwei einreihigen Lagern im Verbund, benötigt jedoch in axialer Richtung weniger Bauraum. Dies ermöglicht eine kompakte Bauweise bei hoher Steifigkeit der Lagerung.
Offene Lager besitzen keine werksseitig montierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen das Schmiermittel frei durch das Lager zirkulieren soll, etwa im Ölbad oder bei zentraler Fettschmierung. Voraussetzung ist eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen eindringende Verunreinigungen.
Ein formstabiler Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und führt sie in den Laufbahnen. Stahlblechkäfige eignen sich für den regulären Schmierstoffbetrieb und zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei solider mechanischer Festigkeit aus. Sie widerstehen Stoßbelastungen und tragen zu einem ruhigen Lauf bei.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese Temperaturen ausgelegt. Ausschlaggebend für den Einsatz im oberen Temperaturbereich ist die thermische Eignung des extern zugeführten Schmierstoffs.
Gefertigt wird das Lager nach Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Norm ABEC 1 entspricht. Dies stellt die reguläre Genauigkeitsklasse im industriellen Maschinenbau dar. Sie dient passenden Maß- und Laufeigenschaften für übliche Gehäuse- und Wellenpassungen im Normalbetrieb.
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