7320  BEGAM Schrägkugellager von SKF
7320  BEGAM Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 7320 BEGAM

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
215 mm
Breite
47 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Lagerpaar hat bei O- und X-Anordnung leichte Vorspannung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
8,004 kg
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Schrägkugellager SKF 7320 BEGAM
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Schrägkugellager SKF 7320 BEGAM

Das Schrägkugellager 7320 BEGAM von SKF bietet mit 100 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe axiale Tragfähigkeit für industrielle Anwendungen.

Beim Schrägkugellager 7320 BEGAM handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 100x215x47 mm. Konstruktionsbedingt nimmt dieser Lagertyp neben radialen Kräften auch einseitig gerichtete Axialbelastungen auf. Die Ausführung von SKF verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufring.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 7320 BEGAM?

Das Lager eignet sich für Lagerungen, bei denen kombinierte Belastungen mit dominierender Axialkomponente auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen und Wellensystemen mit hohen einseitigen Führungskräften. Durch die universelle Abstimmung lässt sich das Lagerpaar bei spiegelbildlicher Montage in O- oder X-Anordnung verbauen. In dieser paarweisen Zusammenstellung weist die Konstruktion eine definierte, leichte Vorspannung auf, was zur Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung beiträgt.

Welche Eigenschaften zeichnen Druckwinkel und Messingkäfig aus?

Der Nenndruckwinkel von 40 Grad dient der gezielten Aufnahme von Axialkräften in einer Belastungsrichtung. Die Geometrie überträgt axiale Schubkräfte direkt über die Kugeln in den Außenring. Der integrierte Messingkäfig bietet hohe thermische Beständigkeit, wodurch das Bauteil für Temperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist. Als offenes Lager erfordert die Ausführung ohne Dichtungen eine externe Schmierstoffversorgung sowie eine Gehäuseabdichtung zum Schutz der Laufbahn.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 7320 BEGAM?

Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 47 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt. Prüfen Sie vor dem Einbau den verfügbaren Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz anhand dieser Nenndaten.

Was bedeutet der 40-Grad-Druckwinkel bei diesem Lager?

Die Wirkungslinie der Kraftübertragung verläuft in einem Winkel von 40 Grad schräg zur Radialebene durch Innenring, Kugeln und Außenring. Ein Druckwinkel von 40 Grad begünstigt die Belastbarkeit gegenüber Axialkräften. Dadurch nimmt das Bauteil axiale Lasten auf, benötigt jedoch zur Abstützung der Reaktionskräfte oft ein passendes Gegenlager.

Warum ist das Lager als offenes Modell ohne Dichtung ausgeführt?

Offene Wälzlager besitzen keine schleifenden Dichtscheiben und erzeugen daher weniger Reibungswärme im Dauerbetrieb. Sie binden das Lager direkt an den zentralen Schmierkreislauf an. Das Gehäuse der Anwendung übernimmt die Dichtfunktion, um das Eindringen von Schmutz sowie Schmierstoffverluste zu vermeiden.

Welche Funktion hat die leichte Vorspannung bei O- oder X-Anordnung?

Werden zwei Lager dieser Bauart zu einem Satz in O- oder X-Anordnung zusammengefügt, stellt sich konstruktiv eine leichte Vorspannung ein. Dies verringert das interne Lagerspiel nach der Montage. Eine Vorspannung steigert die Führungsgenauigkeit der Welle, mindert Schlupf der Kugeln bei wechselnden Belastungen und erhöht die Systemsteifigkeit.

Für welchen Temperaturbereich ist das Schrägkugellager 7320 BEGAM ausgelegt?

Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Messingkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre mechanische Festigkeit und Maßstabilität. Wählen Sie den eingesetzten Schmierstoff passend zu den im laufenden Betrieb tatsächlich auftretenden Umgebungstemperaturen aus.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

P0 bezeichnet die Normtoleranz für Standardanwendungen im Maschinenbau und entspricht der Klassifizierung ABEC 1. Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten genügen damit den üblichen Vorgaben für industrielle Standardantriebe. Für herkömmliche Wellen- und Gehäusepassungen bietet diese Klasse ein ausgewogenes Verhältnis aus Fertigungsaufwand und Präzision.

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