SKF
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| 30 | 7,83 € | 70,44 € |
Das Schrägkugellager 7310 BEGAP von SKF bietet mit 50 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine tragfähige Lagerung für kombinierte Lasten.
Das Schrägkugellager 7310 BEGAP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 27 mm. SKF fertigt diese Ausführung mit einem Druckwinkel von 40 Grad und einem Polyamidkäfig. Das offene Lager eignet sich für Anwendungen mit normaler Radiallagerluft in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Dieses Wälzlager nimmt gleichzeitig radiale Kräfte und einseitig wirkende axiale Kräfte auf.
Dieses Schrägkugellager ist vorrangig für Konstruktionen konzipiert, bei denen hohe axiale Lasten in einer Richtung gemeinsam mit Radialkräften wirken. Durch den Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Bauteil diese kombinierten Belastungen gezielt auf. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung handelt, wird das Bauteil in einen vorhandenen Schmierkreislauf eingebunden oder über die Gehäuseumgebung extern abgedichtet.
Das Lager ist für den satzweisen Einbau ausgelegt und weist bei einer Montage in O- oder X-Anordnung eine leichte Vorspannung auf. Diese Vorspannung verringert das Lagerspiel im Betrieb und erhöht die Steifigkeit der gesamten Wellenführung. Zusammen mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Bauteil gängige Industrieanforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlauf. Berücksichtigen Sie bei der Konstruktion den zulässigen Temperaturbereich des Polyamidkäfigs zwischen -20 und +120 Grad sowie eine geeignete Schmierstoffversorgung.
Das Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für einreihige Schrägkugellager dieser Baugröße und ermöglichen einen passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Wälzkörper und den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Druckwinkel von 40 Grad erlaubt die Aufnahme hoher Axialkräfte in einer Richtung. Gleichzeitig überträgt das Bauteil radiale Belastungen auf das Gehäuse, wodurch es sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen anbietet.
Einreihige Schrägkugellager dieser Ausführung sind für die paarweise Anstellung aufeinander abgestimmt. Beim Verspannen in O- oder X-Anordnung entsteht konstruktiv bedingt eine definierte, leichte Vorspannung ohne manuelles Einpassen von Distanzringen. Dies steigert die Führungsgenauigkeit der Welle, minimiert Schwingungen und erhöht die Steifigkeit der gesamten Lagerung unter wechselnden Betriebskräften.
Der Käfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung und zeichnet sich durch ein niedriges Eigengewicht aus. Polyamid dämpft Laufgeräusche und widersteht Beschleunigungen im laufenden Betrieb. Das Material ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt und harmoniert mit gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen in geschlossenen Maschinengehäusen.
Da dieses Schrägkugellager ohne Dichtscheiben geliefert wird, erfordert es eine externe Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. In vielen Industrieanlagen übernimmt der zentrale Ölkreislauf oder eine regelmäßige Nachschmierung die Versorgung der Kontaktflächen. Gleichzeitig schützt eine bauseits vorgesehene Gehäusedichtung das Lager vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Bauteil ist für einen Dauereinsatz zwischen -20 und +120 Grad spezifiziert. Dieser Bereich wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig sowie den Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) begrenzt. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur sollten Sie auch die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs berücksichtigen, um Schmierfilmabrisse zu vermeiden.
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