7334 -B-MP Schrägkugellager von NKE
7334 -B-MP Schrägkugellager von NKE

NKE

Schrägkugellager NKE 7334 -B-MP

Technische Daten
 
Innendurchmesser
170 mm
Außendurchmesser
360 mm
Breite
72 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Außenring
ohne Flansch/Nut
Gewicht
36 kg
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Schrägkugellager NKE 7334 -B-MP
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Schrägkugellager NKE 7334 -B-MP

Das einreihige Schrägkugellager 7334 -B-MP von NKE Steyr mit 170 mm Bohrung nimmt kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen im Maschinenbau auf.

Das Schrägkugellager 7334 -B-MP ist ein einreihiges Radial-Kugellager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Wälzlager durch seine hohe Formstabilität unter Belastung aus. Mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm und einer Breite von 72 mm eignet es sich für schwere Wellenlagerungen. Die Geometrie der Laufbahnen ermöglicht die Aufnahme von Radialkräften sowie Axialkräften in einer Richtung.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 7334 -B-MP im industriellen Einsatz?

Dieses Wälzlager kommt in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen erhebliche kombinierte Kräfte auf die Welle wirken. Durch den konstruktionsbedingten Druckwinkel leitet das einreihige Lager Axialkräfte gezielt in einer Wirkrichtung ab. Bei wechselnden oder beidseitigen Axialbelastungen montieren Anwender das Lager üblicherweise paarweise mit einem gegengestellten zweiten Lager. Der massive Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich direkt in glatte Gehäusebohrungen ein.

Worauf kommt es beim Außenring ohne Flansch oder Nut an?

Die Ausführung mit zylindrischem Außenring ohne Flansch und ohne Sicherungsnut erfordert eine axiale Fixierung im Gehäuse über Anlageschultern oder Gehäusedeckel. Konstrukteure sollten die Anschlussmaße genau auf die Lagerbreite von 72 mm und den Außendurchmesser von 360 mm abstimmen. Zudem bestimmt die einreihige Bauform die Einbaurichtung: Da das Lager Axialkräfte nur einseitig aufnimmt, muss die Orientierung der Drucklinie vor der Montage eindeutig definiert sein, um Fehlbelastungen im Betrieb zu vermeiden.

Welche Abmessungen hat das Schrägkugellager 7334 -B-MP?

Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm sowie einer Breite von 72 mm beansprucht dieses Wälzlager entsprechenden Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse. Vor dem Einbau sind die Gehäusetoleranzen für den zylindrischen Außenring abzustimmen.

Wie nimmt ein einreihiges Schrägkugellager Axialkräfte auf?

Einreihige Schrägkugellager übertragen Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung über schräg zueinander versetzte Laufbahnen im Innen- und Außenring. Für die Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen ist daher ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Lager erforderlich, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.

Aus welchem Werkstoff besteht dieses Schrägkugellager?

Verwendet wird Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Härte sowie Ermüdungsfestigkeit der Laufbahnen. Er widersteht hohen Flächenpressungen im Wälzkontakt, sofern eine ausreichende Schmiermittelversorgung an den Kontaktflächen zwischen Kugeln und Ringen gegeben ist.

Was bedeutet die Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring?

Ein Außenring ohne Flansch oder Nut besitzt eine durchgehend glatte zylindrische Mantelfläche. Die axiale Arretierung im Maschinengehäuse erfolgt nicht über Sicherungsringe in einer Ringnut, sondern über Gehäuseschultern, Distanzringe oder Deckel. Dies vereinfacht die Fertigung der Gehäusebohrung bei schweren Industrieanwendungen.

Warum werden Schrägkugellager häufig paarweise montiert?

Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung abstützt, erzeugt jede Radiallast eine innere axiale Kraftkomponente. Für eine stabile Führung in beide Richtungen kombinieren Konstrukteure zwei Lager gegeneinander. Diese Anordnung nimmt wechselseitige Axialkräfte auf und hält die Welle in der vorgesehenen Betriebsposition.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint

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