NKE
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| 5 | 26,65 € | 239,93 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3222 von NKE Steyr nimmt hohe Radial- und Axialkräfte bei 110 mm Bohrung und 200 mm Außendurchmesser auf.
Das Schrägkugellager 3222 ist ein Wälzlager für beanspruchte Lagerstellen im Maschinenbau. Durch die zweireihige Ausführung nimmt dieses Bauteil Radialkräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen gleichzeitig auf. NKE Steyr fertigt das Lager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), was die Verschleißfestigkeit des Grundkörpers unterstützt. Mit einer Breite von 69,8 mm benötigt die Einheit im Gehäuse weniger axialen Bauraum als zwei einzeln gegeneinander angestellte Lagerungen.
Konstrukteure wählen das zweireihige Schrägkugellager 3222 vor allem für Wellenlagerungen, an denen wechselnde oder beidseitig wirkende Schubkräfte auftreten. Lagerstellen mit kombinierten Lasten nutzen die beidseitige Kraftaufnahme für kompakte Bauräume. Da der Außenring ohne Flansch und ohne Nut ausgeführt ist, lässt sich das Lager in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Es dient als Festlager, da die Innengeometrie Kippmomente abstützt und eine genaue Wellenführung ermöglicht.
Vor dem Einbau sind die Hauptabmessungen von 110 mm Innen-, 200 mm Außendurchmesser und 69,8 mm Breite sowie die Passungen der Anschlussteile abzugleichen. Das Schrägkugellager 3222 entspricht der Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1). Dies bezeichnet den gängigen Industriestandard für Maß- und Rundlaufgenauigkeit bei Standardanwendungen. Weil der Außenring glatt ausgeführt ist, erfolgt die axiale Fixierung im Gehäuse über Gehäuseschultern oder Deckel. Für den laufenden Betrieb ist ein passendes Schmierkonzept auf die jeweiligen Betriebstemperaturen abzustimmen.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Gesamtbreite von 69,8 mm definiert das Bauteil den benötigten Einbauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung.
Durch die Anordnung der beiden Kugelreihen überträgt dieses Wälzlager radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen. Die geneigten Laufbahnen tragen dazu bei, dass kombinierte Lasten abgestützt werden, ohne dass ein zweites Lager gegengestellt werden muss.
Als Normaltoleranz (PN) beziehungsweise ABEC 1 definiert die Klasse P0 die zulässigen Maß- und Formabweichungen der Lagerringe. Sie deckt die Anforderungen im Maschinenbau ab und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf im vorgesehenen Drehzahlbereich.
Gefertigt ist das Lager aus klassischem 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Festigkeit und Formstabilität unter Last aus, was zur Verschleißfestigkeit der Rollbahnen beiträgt.
Ohne Flansch und ohne Sicherungsnut ausgeführt, erlaubt das zylindrische Profil des Außenrings das direkte Einschieben in eine durchgehende Gehäusebohrung. Die axiale Lagesicherung erfolgt konstruktiv über Anschlagschultern, Sicherungsringe oder Gehäusedeckel.
NKE AUSTRIA GmbH
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