FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,38 € | 64,26 € |
| 30 | 6,76 € | 60,88 € |
Die Fertigung aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Laufbahnen und Kugeln eine hohe Formstabilität unter Belastung. Konstruktionsbedingt nehmen einreihige Schrägkugellager Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Das Zusammenspiel der inneren Geometrie ermöglicht hierbei eine exakte Führung rotierender Wellen bei geringer Reibung.
Dieses einreihige Lager kommt überall dort zum Einsatz, wo gleichzeitig wirkende Radial- und Axiallasten aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur einseitig abstützt, erfolgt der Einbau in Maschinenkonstruktionen häufig im Verbund mit einem zweiten Lager. Eine solche paarweise Anstellung unterstützt eine präzise Führung und einen gleichmäßigen Lauf der Lagerung.
Vor dem Einbau sind die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses anhand der Hauptabmessungen von 17 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite abzugleichen. Die axiale Last muss über die tragende Schulter der Lagerringe abgeleitet werden. Eine offene Bauform erfordert zudem eine geeignete Schmierstoffversorgung sowie eine externe Abdichtung der umgebenden Konstruktion gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Baubreite von 14 mm. Diese Maße bestimmen die erforderlichen Passungsflächen auf der Welle sowie im Lagergehäuse der Konstruktion.
Einreihige Schrägkugellager besitzen schräg zueinander versetzte Laufbahnen an Innen- und Außenring. Dieser Aufbau ist für die Aufnahme von kombinierten Belastungen aus radialen und axialen Kräften ausgelegt. Die Übertragung der Axialkräfte erfolgt dabei konstruktionsbedingt in einer Richtung.
Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Güte 100Cr6. Dieser Wälzlagerstahl zeichnet sich durch Formstabilität unter Belastung sowie eine hohe Verschleißfestigkeit aus, was die Funktionsfähigkeit der Laufbahnen im kontinuierlichen Betrieb unterstützt.
Da ein einzelnes Schrägkugellager axiale Kräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfordert die Konstruktion meist ein entsprechend ausgerichtetes Gegenlager. Bei einer paarweisen Anstellung stützen sich axiale Kräfte beidseitig ab, was der Welle eine definierte axiale Führung verleiht.
Die Schmierung richtet sich nach der umgebenden Gehäusekonstruktion. Je nach Betriebsbedingungen kommen Schmierfette oder Schmieröle zum Einsatz. Die regelmäßige Zufuhr des Schmierstoffs dient dazu, den trennenden Schmierfilm zwischen Kugeln und Laufbahnen aufrechtzuerhalten und den Verschleiß im Betrieb zu minimieren.
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