NKE
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Das Schrägkugellager MJT1.1/2 von NKE Steyr führt kombinierte Belastungen bei 38,1 mm Bohrung und 35-Grad-Druckwinkel mit hoher Stabilität.
Das Schrägkugellager MJT1.1/2 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Radial- und Axialkräfte. Durch schräg versetzte Laufbahnen nimmt dieses offene Lager axiale Belastungen gezielt in einer Richtung auf. NKE Steyr fertigt das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft und einem formstabilen Stahlblechkäfig. Mit zölligen Maßen von 38,1 mm Bohrungsdurchmesser, 95,25 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 23,81 mm eignet es sich für industrielle Konstruktionen und den fachgerechten Komponentenaustausch.
Das Schrägkugellager MJT1.1/2 nimmt kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und einseitig wirkenden Axialkräften auf. Durch die schräge Anordnung der Laufbahnen leitet das Lager Schubkräfte gezielt in eine definierte Richtung ab. Zur Aufnahme beidseitiger Axialkräfte montieren Anwender meist ein zweites, spiegelbildlich angestelltes Gegenlager. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt dabei die Anforderungen regulärer industrieller Betriebsbedingungen zuverlässig ab.
Der Druckwinkel von 35 Grad bestimmt das Verhältnis zwischen radialer und axialer Belastbarkeit des Wälzlagers. Ein Winkel von 35 Grad begünstigt vor allem die Aufnahme höherer axialer Lastanteile im System. Da es sich um ein offenes Lager ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, gelangt Schmierstoff direkt an Wälzkörper und Laufbahnen. Der Einbau erfordert daher eine saubere Gehäuseumgebung und eine geeignete externe Abdichtung gegen Partikel und Schmiermittelverlust.
Die Hauptabmessungen umfassen 38,1 mm Bohrungsdurchmesser (entsprechend 1,5 Zoll), 95,25 mm Außendurchmesser und 23,81 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Vor der Montage empfiehlt sich die Überprüfung der Lagersitz- und Gehäusemaße.
Der Druckwinkel von 35 Grad leitet Belastungen schräg zur Radialebene durch das Wälzlager und begünstigt eine ausgeprägte axiale Kraftaufnahme in einer Richtung. Dadurch eignet sich die Ausführung vor allem für Wellenlagerungen mit dominierender axialer Lastkomponente.
Mit der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gelten Standardtoleranzen bezüglich Maß- und Laufgenauigkeit. Diese Einstufung genügt den regulären Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau, ohne dass Kosten für hochgenaue Sonderausführungen entstehen.
Ein Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander, damit sie im Betrieb nicht aneinander reiben. Die Konstruktion verbindet geringes Eigengewicht mit mechanischer Formstabilität und bleibt beständig gegenüber gängigen Industrieschmierstoffen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Mangels integrierter Dichtscheiben erfolgt der Schutz der Wälzkörper und Laufbahnen über die umgebende Gehäusekonstruktion. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen tragen dazu bei, Schmierstoffverlust zu vermindern und Fremdpartikel fernzuhalten.
Lagerringe und Wälzkörper sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Oberflächenhärte, Formbeständigkeit und Ermüdungsfestigkeit bei zyklischer Belastung aus. Im Zusammenspiel mit normaler Radiallagerluft bleibt das Lager von -20 bis +150 Grad zuverlässig maßhaltig.
NKE AUSTRIA GmbH
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