NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,99 € | 18,76 € |
| 25 | 1,98 € | 17,77 € |
| 50 | 2,96 € | 16,79 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7307 B von NACHI (35x80x21 mm) nimmt mit seinem 40-Grad-Druckwinkel hohe einseitige Axialkräfte und Radiallasten auf.
Das Schrägkugellager 7307 B von NACHI ist ein offenes, einreihiges Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die spezifische Neigung der Laufbahnen zueinander leitet dieses Bauteil kombinierte Belastungen gezielt ab. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft bietet die Konstruktion eine funktionale Basis für Industrieanwendungen. Da das Lager ungedichtet bleibt, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Kontaktstellen zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo gleichzeitig radiale Lasten und einseitige Axialkräfte auf die Welle wirken. Weil einreihige Schrägkugellager Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt der Einbau häufig paarweise oder in gegenseitiger Anstellung zu einem zweiten Gegenlager. Typische Einsatzbereiche finden sich im Getriebebau sowie in industriellen Antriebseinheiten, bei denen die Lastwirkung eine definierte axiale Abstützung der Lagerstelle erfordert.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet den Druckwinkel von 40 Grad, der die Kraftwirkungslinie zwischen Innen- und Außenring definiert. Dieser größere Winkel begünstigt die Aufnahme hoher axialer Kräfte im Vergleich zu Ausführungen mit kleineren Winkeln. Bei der Auslegung sollten Sie beachten, dass das offene Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist und eine bauseitige Gehäuseabdichtung benötigt. Für den passgenauen Sitz sorgt die Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 21 mm auf. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Der Druckwinkel beschreibt die Schrägstellung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Belastbarkeit in einer definierten Richtung, erfordert im Betrieb jedoch eine ständige Gegenführung.
Offene Bauformen besitzen werksseitig keine Berührungsdichtungen oder Deckscheiben. Dadurch kann das Lager direkt über ein bestehendes Öl- oder Fettbad in der Maschine versorgt werden. Gleichzeitig sinkt der interne Reibungswiderstand, während externe Dichtungen das Lager vor Schmutz schützen müssen.
Das Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Der verbaute Stahlblechkäfig und das Material 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil, sodass sich die Komponente für unterschiedlichste thermische Bedingungen in geschlossenen Getrieben oder Antriebssträngen eignet.
Diese Einstufung entspricht der herkömmlichen Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Standards. Sie definiert festgelegte Grenzabweichungen für Hauptabmessungen, Rundheit und Planlauf. Für gängige Maschinenbauanwendungen liefert diese Toleranzklasse eine ausreichende Rundlaufgenauigkeit bei standardisierten Passungen auf Welle und Gehäuse.
Nein, ein einzelnes Schrägkugellager dieser Bauart stützt Axialkräfte bauartbedingt nur in einer axialen Richtung ab. Sollen wechselnde oder beidseitig gerichtete Axialbelastungen aufgenommen werden, müssen Sie zwei Lager spiegelbildlich gegeneinander anstellen, beispielsweise in X- oder O-Anordnung.
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