NACHI
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Das Schrägkugellager 5206 von NACHI ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager mit den Maßen 30x62x23,8 mm für kombinierte radiale und axiale Belastungen.
Das zweireihige Schrägkugellager 5206 nimmt durch seine Bauart gleichzeitig Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 23,8 mm bildet die Konstruktion eine kompakte Einheit. Das Lager stammt von NACHI und besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Formstabilität aufweist. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen im Lagerring und hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Dieses Wälzlager empfiehlt sich für Wellenlagerungen, bei denen kombinierte Kraftrichtungen auftreten und der Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist. Durch die Integration zweier Kugelreihen ersetzt die Ausführung zwei gegeneinander montierte einreihige Lager und vereinfacht dadurch die Gehäusekonstruktion. Durch die Standardausführung ohne Nut oder Flansch am Außenring lässt sich die Lagereinheit zylindrisch in glatte Gehäusebohrungen einpassen. Dies erleichtert die axiale Ausrichtung im Lagersitz.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie eignet sich für Einbausituationen mit externer Gehäuseabdichtung, in denen das Lager über Ölkreisläufe oder manuell zugeführte Schmierfette versorgt wird. Die Fertigung in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1) und normaler Radiallagerluft deckt breite Industrieanwendungen ab. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius und erlaubt den Einsatz unter wechselnden thermischen Bedingungen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 23,8 mm. Diese kompakten Abmessungen ermöglichen den platzsparenden Einbau in Lagersitzen, an denen hohe radiale und axiale Kräfte gleichzeitig aufgenommen werden müssen.
Durch die beiden schräg angestellten Kugelreihen nimmt die Konstruktion Radialkräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Die interne Geometrie entspricht funktionell zwei einreihigen Lagern, beansprucht im Gehäuse jedoch weniger axiale Einbaulänge.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen geliefert wird, richtet sich das Schmiermittel nach der jeweiligen Betriebsumgebung. Sie können das Bauteil über Ölumlaufschmierungen oder mit geeignetem Wälzlagerfett betreiben. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die offenen Laufbahnen vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Der eingesetzte Schmierstoff sollte passend zur jeweiligen Betriebstemperatur gewählt werden.
Normale Lagerluft beschreibt das Standardspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Ausführung ist für übliche Wellen- und Gehäusepassungen vorgesehen, bei denen normale Betriebstemperaturen herrschen und keine besonderen Dehnungen ausgeglichen werden müssen.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1 oder PN) kennzeichnet die reguläre Standard-Genauigkeit für Industrie-Wälzlager. Sie definiert Grenzwerte für Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf der Ringe, wodurch sich das Lager passgenau montieren lässt.
Nachi Europe GmbH
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