SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,16 € | 79,13 € |
| 30 | 8,32 € | 74,97 € |
Das Schrägkugellager 7310 BECBJ von SKF mit den Maßen 50x110x27 mm nimmt gleichzeitig radiale Lasten und einseitig hohe Axialkräfte auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7310 BECBJ aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen überträgt das Bauteil kombinierte Belastungen gezielt über die Wälzkörper. Als offenes Lager ausgelegt, benötigt es eine externe Abdichtung sowie eine geeignete Schmierstoffversorgung in der Anschlusskonstruktion. Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln und erlaubt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Konstruktion kommt zum Einsatz, wenn hohe Radialkräfte mit ausgeprägten Axialkräften in einer Richtung zusammentreffen. Einreihige Schrägkugellager dieser Bauart stützen Wellen gegen axiale Schubkräfte ab und halten die radiale Führung stabil. Der Einsatz erfolgt typischerweise in Wellenlagerungen mit einseitiger Axial- und kombinierter Radialbeanspruchung. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) passt das Lager in standardisierte Gehäuse und Lagersitze ohne Sonderanforderungen.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftwirklinie zwischen den Laufbahnen und begünstigt eine hohe axiale Kraftaufnahme. Ein einzelnes Schrägkugellager kann axiale Kräfte nur in einer Richtung aufnehmen. Für wechselnde Axiallasten montieren Sie daher ein zweites Lager in O- oder X-Anordnung dagegen. In dieser Paarung weist die Lagereinheit bauartbedingt eine geringe Axialluft auf, was die Führung rotierender Maschinenteile erleichtert.
Ein einreihiges Schrägkugellager mit 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite. Der Druckwinkel von 40 Grad nimmt einseitig starke Axialkräfte bei gleichzeitiger Radialbelastung auf. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper verlässlich.
Die Hauptabmessungen betragen exakt 50 mm Innendurchmesser (Bohrung), 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Baubreite. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einschieben lässt.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel zu den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad erlaubt die Aufnahme sehr hoher axialer Belastungen in einer Richtung, reduziert im Gegenzug jedoch die reine Radialtragfähigkeit geringfügig.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie eignen sich für den Betrieb im geschlossenen Ölbad oder bei zentraler Fettschmierung. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt dabei vollständig über das umgebende Maschinengehäuse.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters bleibt der Wälzlagerstahl formstabil, sofern das verwendete Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Zwei gegeneinander angestellte Lager in O- oder X-Anordnung nehmen Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Bei dieser Ausführung stellt sich im zusammengebauten Zustand planmäßig eine geringe Axialluft ein, wodurch sich Wellenführungen präzise und ohne schädliche Verspannungen realisieren lassen.
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