NACHI
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Das Schrägkugellager 5309 C3 von NACHI (45x100x39,7 mm) nimmt hohe radiale sowie beidseitig axiale Belastungen bei erhöhter Betriebstemperatur auf.
Das zweireihige Schrägkugellager 5309 C3 überträgt kombinierte Kräfte über zwei Kugelreihen mit einem Druckwinkel von 30 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt die Baueinheit über einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Durch die offene Bauweise ohne Flansch oder Nut am Außenring lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäuse integrieren. Es entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Die Bauart eignet sich für Lagerungsstellen, an denen Wellen gleichzeitig durch radiale Kräfte und wechselnde Axialkräfte in beide Richtungen beansprucht werden. Die zweireihige Konstruktion vereint die Tragfähigkeit zweier einreihiger Schrägkugellager auf engem axialem Bauraum. Relevante Anwendungsfelder umfassen rotierende Wellen und Antriebe, bei denen eine starre axiale Führung sowie Kippsteifigkeit erforderlich sind.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieses vergrößerte Radialspiel dient dazu, thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb auszugleichen, ohne dass sich die Ringe gegeneinander verspannen. Zudem trägt der zusätzliche Spielraum dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn feste Passungen an Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten oder den Außenring zusammendrücken. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Schmierung über das Gehäuse mit Öl oder Fett.
Dieses zweireihige Wälzlager von NACHI nimmt radiale Lasten sowie axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. Die Ausführung besitzt einen Druckwinkel von 30 Grad, einen Stahlblechkäfig und besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN. Das Lager ist offen konstruiert und für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 39,7 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut, was einen bündigen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen ermöglicht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber dem Standardbereich leicht vergrößerte Radiallagerluft. Dieser konstruktive Spielraum sorgt dafür, dass das Lager auch bei wärmebedingten Bauteilausdehnungen oder strammen Passungssitzen frei dreht, ohne eine innere Überlastung oder übermäßige Reibung aufzubauen.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang derer die Kontaktkräfte von den Laufbahnen auf die Kugeln wirken. Mit einem Winkel von 30 Grad bietet die zweireihige Bauart eine hohe axiale Aufnahmefähigkeit in beiden Richtungen und stützt Kippmomente wirksam ab.
Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben erfolgt die Schmierung über das Gehäusesystem der Maschine. Je nach Anlagenkonzept eignet sich ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder eine Fettfüllung bei der Montage, abgestimmt auf den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Im Schrägkugellager ist ein Stahlblechkäfig verbaut. Dieser trennt die Wälzkörper beider Kugelreihen und führt die Kugeln gleichmäßig entlang der Laufbahnen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad.
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