NSK
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| 30 | 5,50 € | 49,53 € |
Das Schrägkugellager 7208 BWG von NSK führt mit 40x80x18 mm und einem Druckwinkel von 40 Grad kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen.
Das Schrägkugellager 7208 BWG von NSK ist als einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen konzipiert. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 18 mm führt die Konstruktion rotierende Wellen. Die schräg gestellten Laufbahnen übertragen radiale Kräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte über die Kugelreihe. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, bleibt die Ausführung im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad formstabil.
Dieses Schrägkugellager nimmt gleichzeitig auftretende Radial- und Axiallasten auf, wobei die Axialkraft aus einer Richtung eingeleitet werden muss. In Systemen mit wechselnden Axialschüben erfolgt die Anordnung meist paarweise im Verbund mit einem zweiten Lager. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen den Ringen. Durch den Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut lässt sich das Lager bündig in zylindrische Gehäuse einpassen.
Ein Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Wälzlager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit. Die Kraftwirkungslinie verläuft in einem steilen Winkel durch die Laufbahnen, wodurch axiale Schubkräfte aufgenommen werden. Diese Bauform kommt zum Tragen, wenn die Axiallast im Betrieb einen wesentlichen Teil der Gesamtkraft darstellt. Als offenes Bauteil mit normaler Radiallagerluft wird das Lager im Gehäuse über eine externe Schmierung versorgt.
Die Abmessungen betragen 40 mm Bohrungsdurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 18 mm Baubreite. Der zylindrische Außenring verfügt über weder Nut noch Flansch, was den Einbau in genormte Bohrungen ermöglicht.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Richtung der Kraftübertragung zwischen Innenring, Kugeln und Außenring. Durch die steile Schrägstellung der Laufbahnen ist das Lager gezielt dafür ausgelegt, hohe axiale Kräfte in einer Richtung abzustützen.
Weil das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, richtet sich das Schmiermittel nach der Gehäusekonstruktion. Je nach Betriebsbedingungen kommen Schmierfett oder Schmieröl zum Einsatz, während externe Dichtungen den Schmierstoffraum nach außen abgrenzen.
Ein Käfig aus Stahlblech führt die Kugeln auf konstantem Abstand zueinander und hält das Gewicht niedrig. Die Konstruktion deckt den spezifizierten Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad ab und beansprucht wenig Bauraum im Wälzkörperraum.
Die Toleranzklasse P0, auch als PN oder ABEC 1 klassifiziert, definiert die grundlegende Normalgenauigkeit für industrielle Wälzlager. Maß-, Form- und Lauftoleranzen bewegen sich innerhalb der regulären Toleranzgrenzen für allgemeine Maschinenbauanwendungen.
Aufgrund der asymmetrischen Schultern an den Lagerringen können einreihige Ausführungen Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung übertragen. Bei entgegengesetzter Belastung besteht die Gefahr von Beschädigungen, weshalb für beidseitige Schubkräfte eine paarweise Gegenüberstellung zweier Lager erforderlich ist.
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