NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Schrägkugellager 7219 B von NSK nimmt bei den Hauptabmessungen 95x170x32 mm hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7219 B von NSK besteht aus Wälzlagerstahl (100Cr6) und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Das Wälzlager besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Als offenes Lager ist die Konstruktion für den Einbau in geschlossenen Gehäusen konzipiert, in denen Schmierstoffe ungehindert zirkulieren.
Das Schrägkugellager 7219 B eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen kombinierte Belastungen aus radialer Richtung und einseitiger Axialkraft auftreten. Durch die einreihige Bauform stützt das Lager axiale Kräfte in genau einer Richtung ab. Typische Einsatzbereiche liegen in Wellenlagerungen und industriellen Antriebsbereichen mit kombinierter Lastbeanspruchung. Treten Axialkräfte aus wechselnden Richtungen auf, setzen Konstrukteure üblicherweise ein zweites, gegeneinander angestelltes Lager ein.
Der Druckwinkel von 40 Grad kennzeichnet die B-Ausführung dieses Lagers und begünstigt die Aufnahme hoher Axialkräfte im Verhältnis zur Radiallast. Die Kräfte werden schräg zur Radialebene von einer Laufbahn auf die andere übertragen. Diese Variante bietet sich an, wenn Axialkräfte die Belastung der Welle dominieren. Beim Einbau sind die wirksame Lastrichtung der ungleichen Schulterhöhen sowie eine externe Abdichtung des Gehäuses zu berücksichtigen.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 32 mm entspricht das Lager genormten Abmessungen. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Diese Maßreihe erlaubt die problemlose Integration auf standardisierten Wellen sowie in entsprechenden Gehäusebohrungen.
Der Kennbuchstabe B steht für einen Druckwinkel von 40 Grad. Durch diesen vergrößerten Berührungswinkel nimmt das Lager im Vergleich zu Ausführungen mit kleinerem Winkel höhere Axialkräfte in einer Richtung auf. Es kommt daher bevorzugt bei vorrangig axial beanspruchten Lagerungen zum Einsatz.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk keine integrierten Dichtscheiben. Schmieröle oder Fette aus dem umgebenden System können dadurch frei durch den Innenraum des Lagers fließen und die Wälzkörper versorgen. Diese Bauart erfordert jedoch eine saubere Montageumgebung sowie eine wirksame Abdichtung des Lagergehäuses gegen eindringende Fremdkörper.
Der spezifizierte Temperaturbereich dieses Lagers liegt zwischen -20 und +150 Grad. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, behält das Bauteil innerhalb dieser Spanne seine Maßstabilität. Der im Gehäuse genutzte Schmierstoff muss ebenfalls für die vorherrschende Betriebstemperatur freigegeben sein.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Durch das geringe Eigengewicht und die offene Konstruktion begünstigt er den ungehinderten Schmiermitteldurchsatz. Zudem erweist sich der Werkstoff Stahlblech als beständig gegenüber gängigen Industrieölen und thermischen Belastungen bis 150 Grad.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1 oder PN) entspricht den normalen Standard-Genauigkeiten für Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen der meisten klassischen Maschinenbauanwendungen und Industriegetriebe ab.
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