NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,36 € | 63,88 € |
| 30 | 6,72 € | 60,52 € |
Das Schrägkugellager 7211 BWG von NSK nimmt mit 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite hohe Radial- sowie einseitige Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7211 BWG ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von NSK aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Bei diesem Lager sind die Laufbahnen von Innen- und Außenring in Achsrichtung gegeneinander versetzt ausgeführt. Durch diesen Aufbau überträgt das Bauteil gleichzeitig radiale Kräfte und einseitig gerichtete Axialbelastungen. Das offene Lager besitzt einen geführten Stahlblechkäfig und arbeitet in der normalen Radiallagerluft sowie der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es kommt vorwiegend in Industrieanwendungen mit kombinierten Kraftrichtungen zum Einsatz.
Dieses einreihige Schrägkugellager überträgt hohe Radiallasten in Kombination mit definierten axialen Kräften aus einer Richtung. Weil ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in eine Richtung aufnimmt, montieren Anwender häufig ein zweites Lager als Gegenführung. Der stabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf ihrer Bahn. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Der Druckwinkel bestimmt die Kraftübertragung zwischen den Laufbahnen und den Kugeln. Mit einem Winkel von 40 Grad nimmt das Schrägkugellager 7211 BWG im Vergleich zu kleineren Druckwinkeln hohe axiale Lasten auf. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Gehäusedichtung sowie eine anforderungsgerechte Schmierstoffwahl. Die Hauptabmessungen betragen 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite bei einem zylindrischen Außenring ohne Flansch.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 21 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt, ohne Flansch oder Nut. Diese Hauptabmessungen entsprechen der genormten Baureihe 7211 und erleichtern die Auslegung passender Lagersitze im Maschinenbau.
Die Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen verläuft in einem Winkel von 40 Grad zur Radialebene. Dieser Winkel begünstigt die Aufnahme hoher Axialkräfte in eine Richtung. Radiale Belastungen stützt das Lager ebenfalls ab, während Axialkräfte aus Gegenrichtung eine passende Gegenlagerung verlangen.
Offene Lager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben und keine werkseitige Fettfüllung. Anwender wählen das Schmiermittel, Schmierfett oder Schmieröl, abgestimmt auf die Umgebungs- und Betriebsbedingungen der Lagerstelle aus. Eine externe Gehäusedichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen.
Dieses Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die wirksame Betriebs- und Lagerluft stellt sich bei einreihigen Schrägkugellagern erst durch das Einstellen gegen ein spiegelbildlich angeordnetes zweites Lager während der Montage ein.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Der Wälzlagerstahl behält in diesem Temperaturbereich seine Formstabilität. Der eingesetzte externe Schmierstoff muss ebenfalls für das geplante thermische Einsatzfenster spezifiziert sein.
Ein einreihiges Schrägkugellager stützt Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung ab. Treten wechselnde oder beidseitige Axiallasten auf, wird dieses Lager mit einem gegensinnig montierten zweiten Schrägkugellager kombiniert. Diese paarweise Anordnung nimmt Axialkräfte beider Richtungen auf und sorgt für eine definierte Führung der Welle.
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