KOYO
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Das einreihige Schrägkugellager 7216 B von JTEKT-KOYO (80x140x26 mm) nimmt kombinierte Radial- und einseitige Axiallasten mit einem Druckwinkel von 40 Grad auf.
Das Schrägkugellager 7216 B von JTEKT-KOYO ist ein offenes, einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 26 mm. Durch die asymmetrische Laufbahngeometrie überträgt diese Ausführung Radialkräfte sowie gleichzeitig einseitig wirkende Axialkräfte. Ein geführter Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen dem Innen- und Außenring ohne Flansch oder Nut.
Dieses Lager kommt in industriellen Lagerstellen zum Einsatz, bei denen Radiallasten zeitgleich mit einseitigen Axialkräften auf die Welle wirken. Die Übertragung der Kräfte erfolgt schräg zur Radialebene über die Berührungslinien der Wälzkörper. Zur Aufnahme wechselnder oder beidseitiger Axialbelastungen erfolgt die Montage typischerweise paarweise mit einem zweiten Schrägkugellager als Gegenlager in angepasster Anordnung.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet den 40-Grad-Druckwinkel, der die axiale Lastaufnahme im System gezielt unterstützt. Da das Wälzlager offen gefertigt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar über das umschließende Gehäuse. Die normale Radiallagerluft und die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) bieten standardisierte Passungsverhältnisse für Wellen- und Gehäusesitze im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Dieses einreihige Wälzlager kombiniert eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 26 mm mit einem 40-Grad-Druckwinkel. Die Bauform mit Stahlblechkäfig nimmt kombinierte Radial- und einseitige Axialkräfte auf. Als offenes Bauteil ist es für externe Schmierung im Bereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und 26 mm Breite entspricht das Bauteil den Hauptabmessungen der ISO-Reihe 7216. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt, was den direkten Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze ermöglicht.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass die Wirkungslinie der übertragenen Kräfte schräg zur Radialebene verläuft. Dadurch ist das Lager speziell darauf ausgelegt, hohe axiale Kräfte in einer Richtung zusammen mit Radiallasten aufzunehmen. Für eine reine Radialbelastung ist diese Bauart konstruktiv nicht vorgesehen.
Die offene Bauart ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmiermittelzufuhr durch das umgebende Gehäusesystem, etwa bei einer Öl- oder Fettschmierung. Zudem entfällt der Reibungswiderstand schleifender Dichtungen. Das umgebende Gehäuse muss dabei den Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit übernehmen.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft und gefertigt nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1, erfüllt das Wälzlager die industriellen Standardanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Das endgültige Betriebsspiel stellt sich nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Fügen in das Gehäuse ein.
Der thermische Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig sind für diese Temperaturen formstabil ausgelegt. Das eingesetzte Schmiermittel muss auf diesen Arbeitsbereich abgestimmt sein.