NSK
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Zweireihiges Schrägkugellager 3200 B-2ZRTNG von NSK mit den Maßen 10x30x14 mm, beidseitiger Abdeckung und 25 Grad Druckwinkel für kombinierte Lastaufnahmen.
Das Schrägkugellager 3200 B-2ZRTNG von NSK nimmt Radial- und Axialkräfte gleichzeitig auf. Durch den zweireihigen Aufbau stützt dieses Wälzlager axiale Kräfte aus beiden Richtungen ab. Mit einer kompakten Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 14 mm passt die Baueinheit in platzsparende Wellenkonstruktionen. NSK fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit normaler Radiallagerluft und zylindrischem Außenring ohne Nut.
Dieses Schrägkugellager kommt typischerweise in Wellenlagerungen zum Einsatz, die gleichzeitig radial belastet werden und wechselnde Führungskräfte in Längsrichtung verlangen. Der definierte Druckwinkel von 25 Grad leitet die auftretenden Kräfte schräg über die beiden Kugelreihen in die Laufbahnen ein. Durch die Konstruktion mit zwei Reihen ersetzt die Komponente zwei gegeneinander gestellte Einzellager und spart axialen Bauraum ein. Konstruktionen mit kombinierten Belastungen nutzen diese Konfiguration für eine kippsteife Lagerung.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Masse und begünstigt ein ruhiges Laufverhalten im Betrieb. Zusammen mit der beidseitigen Abdeckung hält die Konstruktion Schmutzpartikel aus dem Lagerinneren fern, während das Schmiermittel an den Kontaktzonen verbleibt. Diese Schutzwirkung minimiert den Instandhaltungsaufwand bei der Montage und im laufenden Betrieb. Für die Auslegung gilt der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad, wodurch die Baugruppe eine breite Spanne gängiger Betriebszustände abdeckt.
Die Hauptabmessungen des Lagers betragen 10 mm Innendurchmesser, 30 mm Außendurchmesser und 14 mm Gesamtbreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Geometrie erlaubt den direkten Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen nach den üblichen Vorgaben für zweireihige Schrägkugellager.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang derer die Kontaktkräfte von den Wälzkörpern auf die Laufbahnen übertragen werden. Ein Winkel von 25 Grad verleiht dem Lager eine ausgewogene Belastbarkeit für gleichzeitige Radial- und Axialkräfte. Durch die zweireihige Anordnung nimmt das Bauteil Axiallasten in beide Richtungen auf.
Der Käfig aus Polyamid zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und gute Dämpfungseigenschaften aus. Er trennt die Kugeln gleichmäßig und verringert Reibungsverluste bei der Bewegung. Der Werkstoff bestimmt zusammen mit der Schmierstofffüllung das Temperaturfenster der Baueinheit, das für den Einsatzbereich zwischen -20 und +120 Grad spezifiziert ist.
Die Deckscheiben auf beiden Stirnseiten decken den Innenraum des Lagers gegen grobe Partikel und Schmutzeintrag ab. Gleichzeitig halten sie Schmiermittel im Wälzbereich zurück. Da die Deckscheiben berührungsarm ausgeführt sind, entsteht kaum zusätzliche Reibung, was eine effiziente Kraftübertragung im Betrieb unterstützt.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) definiert die Standard-Maß- und Rundlaufgenauigkeit für Industriewälzlager. Diese Toleranzklasse genügt für die Mehrzahl aller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau, bei denen keine gesteigerten Anforderungen an Ultra-Präzisionsrundläufe gefordert sind.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet den werksseitigen Standard-Spielraum zwischen den Innenkomponenten vor dem Einbau. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Fügen in das Gehäuse verringert sich dieses Spiel durch die Passungsübermaße auf das für den Betrieb vorgesehene Betriebsspiel.
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