NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 22,43 € | 426,16 € |
| 3 | 44,86 € | 403,73 € |
Das Schrägkugellager 7226 BG von NSK nimmt mit 130 mm Bohrung und 40-Grad-Druckwinkel hohe Radial- und einseitige Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7226 BG ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 40 mm eignet sich diese Ausführung für massive Wellenlagerungen. Die Laufbahnen im Innen- und Außenring sind schräg gegeneinander versetzt gefertigt. Dadurch leitet das Lager auftretende Kräfte schräg zur Radialebene weiter und eignet sich gezielt für kombinierte Belastungszustände im Maschinenbau.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vorrangig dort, wo schwere Radiallasten gleichzeitig mit ausgeprägten Axialkräften in einer Richtung zusammenwirken. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen mit hohen kombinierten Lastprofilen. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt die Montage im Betrieb häufig paarweise oder in Verbindung mit einem Gegenlager. So entsteht eine steife Wellenführung, die auch wechselnden Belastungsrichtungen standhält.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt maßgeblich das Lastaufnahmevermögen. Diese Geometrie ist gezielt auf die Aufnahme hoher axialer Lastanteile ausgelegt. Das Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungsscheiben handelt, benötigt die Lagerstelle ein externes Dichtkonzept sowie eine gezielte Schmiermittelzufuhr für Öl- oder Fettschmierung.
Das Lager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Baubreite von 40 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße entsprechen den standardisierten Abmessungen für die Baureihe 7226 und erfordern passende Sitze auf der Welle und im Gehäuse.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang der die Berührungskräfte zwischen Kugel und Laufbahn übertragen werden. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Dies ermöglicht die Aufnahme starker Längskräfte bei gleichzeitig vorhandener Radialbelastung im industriellen Dauerbetrieb.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauform erlaubt eine direkte Schmierung über den betrieblichen Ölkreislauf oder eine bedarfsgerechte Befettung bei der Erstmontage. Konstruktiv erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung des Lagergehäuses, um das Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutzpartikeln zu verhindern.
Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Material seine Formstabilität. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur ist ergänzend auf die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs sowie der externen Dichtungselemente zu achten.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Es verfügt über normale Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich erst nach dem Aufpressen auf die Welle sowie durch die axiale Anstellung gegen ein zweites Lager im Gehäuse ein.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager kann konstruktionsbedingt Axialkräfte ausschließlich in eine Richtung aufnehmen. Für Anwendungen mit wechselnden oder beidseitigen Axialbelastungen werden zwei Schrägkugellager gegeneinander angestellt, beispielsweise in O-Anordnung oder X-Anordnung, um eine beidseitige Wellenabstützung zu ermöglichen.
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