SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 8,40 € | 159,57 € |
| 5 | 16,80 € | 151,17 € |
Einreihiges Schrägkugellager 7314 BECBJ von SKF mit 40-Grad-Druckwinkel, Stahlblechkäfig und den Hauptabmessungen 70x150x35 mm für kombinierte Belastungen.
Das Schrägkugellager 7314 BECBJ ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte radiale und axiale Belastungen. Bei diesem offenen Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) beträgt die Bohrung 70 mm, der Außendurchmesser 150 mm und die Breite 35 mm. Der Hersteller SKF fertigt das Lager mit einem Druckwinkel von 40 Grad sowie einem geführten Stahlblechkäfig. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen nimmt das Bauteil axiale Kräfte gezielt in einer Richtung auf und lässt sich universell in industriellen Antriebssträngen einsetzen.
Dieses Schrägkugellager eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben, Pumpen, Verdichtern sowie schweren Elektromotoren. Da Einzellager Axiallasten nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Konstrukteure häufig ein zweites Lager als Gegenführung. Das Lagerpaar weist bei paarweiser Montage in O- oder X-Anordnung eine geringe Axialluft auf, was spielfreie und steife Wellenführungen ermöglicht.
Der Druckwinkel von 40 Grad kennzeichnet die Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahn schräg zur Radialebene. Er begünstigt eine hohe axiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen mit kleineren Winkeln. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Sie Schmierstoff und externe Abdichtung auf die jeweilige Betriebsumgebung ab. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt normale Radiallagerluft.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 35 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Anhand dieser genormten Hauptabmessungen lässt sich der erforderliche Bauraum in Gehäusen und auf Wellen exakt bestimmen.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass das einreihige Schrägkugellager beachtliche Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen kann. Die Kräfte verlaufen dabei schräg zur radialen Achse durch die Wälzkörper. Dieser Winkel bietet bei vorwiegend axialen Belastungen eine erhöhte Tragfähigkeit im Vergleich zu Lagern mit kleinerem Nenndruckwinkel.
Bei einer paarweisen Montage zweier Lager in O- oder X-Anordnung entsteht eine definierte, geringe Axialluft. Die O-Anordnung erhöht die Steifigkeit gegen Kippmomente, während die X-Anordnung elastischer auf Schiefstellungen reagiert. Diese Abstimmung vereinfacht den Einbau im Maschinenbau, da kein manuelles Einstellen der Lagerluft erforderlich ist.
Das Schrägkugellager ist ungedichtet und wird ohne herstellerseitige Schmierfettfüllung geliefert. Für den Betrieb ist eine geeignete externe Gehäusedichtung wie ein Wellendichtring erforderlich, um die Laufbahnen vor Schmutz zu schützen. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinensystem flexibel mit Fett oder Öl, passend zu den vorherrschenden Betriebsbedingungen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), während der Käfig aus formstabilem Stahlblech gefertigt ist. Für einen zuverlässigen Betrieb über dieses Temperaturspektrum muss auch der gewählte Schmierstoff für die entsprechenden thermischen Bedingungen freigegeben sein.
Die Toleranzklasse P0/PN entspricht dem Standard ABEC 1 und steht für die reguläre Fertigungsgenauigkeit von Wälzlagern für Industrieanwendungen. Sie legt zulässige Grenzmaße sowie Form- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen der Mehrzahl aller Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau zuverlässig ab.
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