NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,51 € | 66,77 € |
| 30 | 7,02 € | 63,26 € |
Das Schrägkugellager 7213 BW von NSK bietet mit 65 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe axiale Kraftaufnahme in einer Richtung.
Das einreihige Schrägkugellager 7213 BW nimmt kombinierte Belastungen aus radialen und einseitig axialen Kräften auf. Durch die schräg versetzten Laufbahnen leitet dieses Wälzlager Axialkräfte gezielt über die Wälzkörper weiter. NSK fertigt das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Lager kommt vorrangig an Wellenpositionen zum Einsatz, an denen neben Radialkräften Axiallasten in eine Richtung wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit kombinierter Beanspruchung und axialer Führung. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur einseitig aufnehmen, erfordert die Konstruktion meist ein axial gegengestelltes zweites Lager. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Schmierung über Öl oder Fett aus dem umgebenden Gehäuse.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad bestimmt das Verhältnis zwischen übertragbaren Axial- und Radialkräften. Bei diesem Winkel liegt der Schwerpunkt auf einer hohen axialen Belastbarkeit entlang der Drucklinie. Planer sollten beachten, dass das Lager in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1) gefertigt ist und der Außenring keine Nut aufweist. Für eine saubere Funktion ist die passende axiale Anstellung im Verbund mit der Gegenlagerung entscheidend.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 23 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erleichtern den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf Maßhaltigkeit und Sauberkeit.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Schrägkugellager eine besonders ausgeprägte axiale Kraftaufnahme. Gleichzeitig verringert sich die rein radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Lagern mit kleinerem Winkel geringfügig.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt im Gehäuse, etwa durch eine Ölbad- oder Zirkulationsschmierung. Sie verringert Reibungsverluste und erlaubt den Betrieb bis +150 Grad Celsius. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss hierbei über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das senkt Reibung sowie Wärmeentwicklung während des Laufs. Zudem zeichnet sich der Werkstoff durch geringes Gewicht, gute Schmierstoffdurchlässigkeit und Temperaturstabilität im gesamten Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius aus.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz), die international auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsstufe definiert standardisierte Grenzabweichungen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie deckt den Großteil aller allgemeinen Industrieanwendungen im klassischen Maschinen- und Anlagenbau vollständig ab.
Da das Lager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, wird es im Verbund mit einem zweiten Schrägkugellager angestellt. Gängige Anordnungen sind die O-Anordnung oder die X-Anordnung. Über diese Gegenlagerung lässt sich das geforderte Betriebsspiel oder eine gezielte Vorspannung für die gesamte Welle einstellen.
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