SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 59,98 € | 1.139,68 € |
| 3 | 119,97 € | 1.079,69 € |
Das Schrägkugellager 3322 A von SKF bietet mit 110x240x92,1 mm eine tragfähige Lösung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das zweireihige Schrägkugellager 3322 A nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1, eignet sich diese Lagereinheit für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Standardausführung von SKF besitzt eine normale Radiallagerluft und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad ausgelegt.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Wälzlager ein, wenn der Bauraum für zwei gepaarte Einzellager begrenzt ist, jedoch axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufgenommen werden müssen. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch fügt sich passgenau in Gehäusebohrungen ein. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungsanordnungen mit kombinierten Belastungen, bei denen wechselnde Schub- und Radialkräfte stabil abgestützt werden sollen.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad führt zu einer starren Lagerung mit hoher axialer Belastbarkeit. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, lässt sich das Schmiermittel passend zu den jeweiligen Betriebsbedingungen frei bestimmen. Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig im Temperaturbereich bis +200 Grad. Für den Betrieb ist eine geeignete Gehäuseabdichtung vorzusehen, um Verunreinigungen vom Innenraum fernzuhalten.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm und eine Gesamtbreite von 92,1 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch der Einbau in genormte Gehäusebohrungen erfolgt.
Die Kraftwirkungslinie verläuft schräg zur Radialebene. Ein Druckwinkel von 30 Grad bewirkt, dass das Lager hohe Axialkräfte aufnehmen kann und dem Wellensystem axiale Steifigkeit verleiht. Durch die zweireihige Ausführung stützt das Bauteil Axiallasten aus beiden Richtungen ab.
Normale Lagerluft beschreibt das interne radiale Spiel im Ausgangszustand vor dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse. Nach dem Einbau verringert sich dieses Betriebsspiel geringfügig durch das Aufweiten des Innenrings und das Einschnüren des Außenrings, wodurch das Lager unter Betriebsbedingungen präzise abrollt.
Da dieses Bauteil werksseitig ohne Dichtscheiben geliefert wird, befindet sich kein Schmierstoff im Innenraum. Das Lager lässt sich über eine Ölumlaufschmierung, ein Ölbad oder eine anwendungsspezifische Fettfüllung schmieren. Wichtig ist eine externe Gehäuseabdichtung, um Schmierstoffverlust sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Die Ausführung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad ausgelegt. Bei Anwendungen nahe dem oberen Grenzwert ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff für diese thermische Beanspruchung freigegeben ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 im internationalen Raum entspricht. Diese Standardtoleranz genügt den gängigen Anforderungen im Maschinenbau und ermöglicht maßhaltige Passungssitze.
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