NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,95 € | 322,02 € |
| 5 | 33,89 € | 305,08 € |
Das Schrägkugellager 7411 BG von NSK mit 55 mm Bohrung nimmt hohe Axialkräfte in einer Richtung sowie radiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 7411 BG ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Es besitzt einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 33 mm. Durch die spezifische Anordnung der Laufbahnen überträgt die Konstruktion kombinierte Kräfte zielgerichtet. Als offenes Lager ausgelegt, arbeitet diese Ausführung in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Das Lager kommt dort zum Einsatz, wo gleichzeitig Radialkräfte und einseitig hohe Axialkräfte auftreten. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axiallasten nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau häufig paarweise oder in Kombination mit einem Gegenlager. Diese Anordnung dient der beidseitigen Führung der Welle und unterstützt die geometrische Ausrichtung im Betrieb.
Die Kraftübertragung erfolgt unter einem definierten Nenndruckwinkel von 40 Grad, der für eine hohe axiale Tragfähigkeit sorgt. Je steiler dieser Winkel ausfällt, desto höhere Axiallasten kann die Wälzkörperreihe aufnehmen. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt normale Radiallagerluft. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch gefertigt ist, lässt sich der Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen direkt umsetzen.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Gesamtbreite von 33 mm. Diese Abmessungen sind entscheidend für den Sitz auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Der Außenring ist glatt und weist weder Flansch noch Sicherungsnut auf.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang derer die Last von den Laufbahnen auf die Kugeln übertragen wird. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine beträchtliche axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Dadurch eignet es sich besonders gut für Konstruktionen mit hohen Axialkräften bei gleichzeitiger Radialbelastung.
Gefertigt wird die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Stahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und Ermüdungsbeständigkeit im Wälzkontakt aus. Er erlaubt einen thermischen Betriebsbereich zwischen -20 und +150 Grad, sofern Schmierstoff und Umgebungsbedingungen entsprechend abgestimmt sind.
Offene Lager besitzen keine integrierten Dichtungen, wodurch sie reibungsarm laufen und keinen zusätzlichen Dichtungsverschleiß erzeugen. Sie eignen sich für Umgebungen, in denen ein umgebendes Gehäuse das Schmiermittel hält und das Lagerinnere vor Schmutz schützt. Die Schmierstoffversorgung erfolgt über Ölumlaufsysteme oder Gehäusefettungen.
Diese Einstufung entspricht den regulären Normaltoleranzen für Industrie-Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Innen- und Außenring. Für den allgemeinen Maschinenbau bietet die Toleranzklasse P0 eine ausreichende Führungsgenauigkeit bei standardisierten Passungen.
Bedingt durch den schrägen Kontaktwinkel erzeugt jede radiale Belastung im Lagerinneren eine axiale Kraftkomponente. Um die Welle stabil in beiden axialen Richtungen zu führen und ein unzulässiges axiales Verschieben zu verhindern, wird auf der Welle ein spiegelbildlich angeordnetes zweites Lager montiert.
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