ZEN
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Das Schrägkugellager E13 von ZEN ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 13x30x7 mm und Messingkäfig für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das Schrägkugellager E13 nimmt als einreihiges Wälzlager kombinierte Belastungen auf, die sich aus radialen Kräften und axialen Kräften in einer Richtung zusammensetzen. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Mit einem Innendurchmesser von 13 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm sowie einer schmalen Breite von 7 mm passt dieses Bauteil von ZEN in kompakte Konstruktionen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, bestimmen Anwender Schmierstoffart und externe Abdichtung flexibel nach dem jeweiligen Bedarf.
Das Schrägkugellager E13 ist für kombinierte Belastungen ausgelegt, bei denen Radialkräfte gleichzeitig mit einseitigen Axialkräften auftreten. Durch die schräg gestellten Laufbahnen leitet das Lager Axialkräfte gezielt in einer Wirkrichtung ab. Das Bauteil kommt vor allem im allgemeinen Maschinenbau sowie in kompakten Wellenlagerungen zum Einsatz. Treten wechselnde Axialkräfte auf, erfolgt der Einbau paarweise gegeneinander angestellt.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Die offene Bauform ohne Dichtungen ermöglicht die direkte Schmierung über bestehende Öl- oder Fettkreisläufe. Bei der Konstruktion ist auf saubere Umgebungsbedingungen sowie eine externe Gehäuseabdichtung zu achten. Für eine gleichmäßige Kraftübertragung ist die passende axiale Vorspannung bei normaler Radiallagerluft zu berücksichtigen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 13 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Breite von 7 mm auf. Diese kompakten Abmessungen erlauben den platzsparenden Einbau in Führungen und Wellenlagerungen. Der Außenring kommt dabei ohne zusätzliche Nut oder Flansch aus, was einen zylindrischen Gehäusesitz erfordert.
Als einreihiges Schrägkugellager überträgt die Bauform E13 axiale Lasten ausschließlich in einer Richtung. Die Kräfte werden über die schräg zueinander versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring geleitet. Treten im Betrieb axiale Kräfte in beiden Richtungen auf, müssen zwei Einzellager gegeneinander montiert werden, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
Ein Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Belastbarkeit und gute Notlaufeigenschaften bei Schmierstoffmangel aus. Im Vergleich zu einfachen Blech- oder Kunststoffkäfigen widersteht der Werkstoff höheren Temperaturen von bis zu +150 Grad Celsius und dämpft Schwingungen bei anspruchsvollen Drehzahlverhältnissen wirksam ab.
Da das Bauteil werksseitig ohne eigene Dicht- oder Deckscheiben ausgeführt ist, muss der Schutz vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Konstrukteure setzen hierfür externe Dichtringe, Labyrinthdichtungen oder Gehäusedeckel ein. Gleichzeitig erlaubt die offene Ausführung den freien Durchfluss von Schmierfetten oder Umlauföl.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager. Sie regelt zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Laufgenauigkeit. Für die Mehrheit aller standardmäßigen Maschinenbau- und Antriebsanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine praxisgerechte Rundlaufpräzision.
Ringe und Wälzkörper sind aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung. In Kombination mit dem Messingkäfig deckt das Schrägkugellager E13 einen zulässigen Betriebstemperaturbereich zwischen -20 Grad und +150 Grad Celsius ab.
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