SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,61 € | 104,47 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3211 A-2Z von SKF bietet mit 55 mm Bohrung beidseitige Blechabdeckungen sowie erhöhte Genauigkeit für kombinierte Lasten.
Das Schrägkugellager 3211 A-2Z ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Druckwinkel von 30 Grad. SKF fertigt diese Ausführung der Baureihe Explorer mit den Hauptabmessungen 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 33,3 mm Breite. Durch die zweireihige Bauart nimmt das Lager gleichzeitig Radialkräfte sowie Axialkräfte in beide Richtungen auf. Die Ausführung entspricht der Standardanordnung mit zylindrischer Bohrung und einem Außenring ohne Flansch oder Nut.
Kombinierte Belastungen aus radialen und beidseitig wirkenden axialen Kräften bilden das typische Einsatzfeld für zweireihige Schrägkugellager. Durch den Druckwinkel von 30 Grad stützt die Konstruktion auch Kippmomente ab, ohne dass ein separates Lagerpaar montiert werden muss. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Das Bauteil eignet sich für kompakte Wellenlagerungen mit beidseitiger axialer Führung bei moderaten Betriebstemperaturen.
Die Nachsetzzeichen definieren spezifische Eigenschaften für Konstruktion und Wartung. Das Kürzel 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech, die das Innere vor groben Partikeln schützen, während der Schmierstoff im Lager verbleibt. Im Vergleich zu schleifenden Dichtungen arbeiten berührungslose Deckscheiben ohne zusätzliche Reibungsverluste. Die Toleranzwerte sind mit P6 für Maßgenauigkeit und P5 für Laufgenauigkeit enger gefasst als die Normaltoleranz. Zusammen mit normaler Radiallagerluft erlaubt dies eine präzise Führung drehender Wellen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Gesamtbreite von 33,3 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in normgerechte Gehäuse- und Wellensitze.
Die Kennzeichnung 2Z bezeichnet eine beidseitige Abdeckung mit berührungslosen Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben halten Schmutzpartikel sowie Fremdkörper vom Lagerinneren fern und unterstützen den Verbleib der Fettfüllung. Da kein Dichtlippenkontakt auf dem Innenring anliegt, entstehen keine Reibungsverluste durch Schleifreibung.
Dieses Modell weist eine Maßgenauigkeit nach Klasse P6 und eine Laufgenauigkeit nach Klasse P5 auf. Beide Klassen sind feiner toleriert als die übliche Normaltoleranz. Die engere Rundlauftoleranz P5 verringert den radialen Schlag im Betrieb, was die Führungsgenauigkeit der Welle verbessert und Schwingungen dämpft.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die Metalldeckscheiben sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Bei Anwendungen innerhalb dieser Spanne bleibt das Gefüge der Bauteile dimensionsstabil.
Durch den Druckwinkel von 30 Grad und die zwei Kugelreihen überträgt das Bauteil gleichzeitig hohe radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beide Richtungen. Die interne Anordnung stützt zudem Momentenbelastungen ab. Es ersetzt dadurch an vielen Lagerstellen ein Paar einzelner Schrägkugellager bei geringerem axialen Bauraumbedarf.
Normale Radiallagerluft beschreibt das theoretische radiale Spiel der Bauteile im Neuzustand vor dem Einbau. Diese Abstimmung dient dem Standardbetrieb mit üblichen Passungswahlen auf Welle und Gehäuse. Das vorhandene Betriebsspiel gleicht betriebsbedingte Ausdehnungen bei normaler Erwärmung passgenau aus.
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