NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,90 € | 112,19 € |
| 20 | 11,81 € | 106,28 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7215 B von NSK mit den Maßen 75x130x25 mm nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten über seinen 40-Grad-Druckwinkel auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7215 B aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt Radialkräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte. Die Ausführung von NSK besitzt massive Ringe sowie einen geführten Stahlblechkäfig. Da die Laufbahnen im Innen- und Außenring schräg zueinander versetzt liegen, übertragen die Wälzkörper Lasten schräg zur Radialebene. Die Standardausführung wird einzeln oder im Verbund mit einem passenden Gegenlager verbaut.
Konstruktionen mit einseitig wirkenden Axialkräften und gleichzeitig anliegenden Radialkräften bilden das Einsatzfeld für das Schrägkugellager 7215 B. Da ein einzelnes Lager dieser Bauart Axialkräfte nur in eine Richtung aufnimmt, erfordert die Lagerstelle meist ein spiegelbildlich montiertes Gegenlager. Die offene Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring ist für externe Gehäuseabdichtungen ausgelegt. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet den Druckwinkel von 40 Grad, der gezielt auf die Aufnahme hoher axialer Kräfte ausgelegt ist. Bei axialer Beanspruchung in Wellenrichtung bietet diese Geometrie eine stabile Lastübertragung. Gefertigt ist das Wälzlager mit normaler Radiallagerluft in der Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1). Für den Einbau gelten die Hauptabmessungen mit 130 mm Außendurchmesser, 75 mm Bohrung und 25 mm Baubreite.
Dieses einreihige Wälzlager besitzt schräg versetzte Laufbahnen in Innen- und Außenring mit einem Druckwinkel von 40 Grad. Es nimmt Radialkräfte und einseitige Axialkräfte auf. Die Abmessungen betragen 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite.
Die offene Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl im Betrieb. Sie eignet sich für geschlossene Getriebe- oder Maschinengehäuse, in denen Ölumlauf oder eine zentrale Fettversorgung vorhanden sind. Das Schmiermittel kann ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert Reibung sowie Wärmeentwicklung im Betrieb. Der Käfig aus Stahlblech zeichnet sich durch geringes Gewicht und Unempfindlichkeit gegenüber gängigen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen aus.
P0 steht für die Normaltoleranz, vergleichbar mit den Kennzeichnungen PN und ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Maße wie Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius freigegeben. Ausschlaggebend für das Erreichen dieses Temperaturbereichs sind neben dem Wälzlagerstahl 100Cr6 auch die thermischen Eigenschaften des verwendeten Schmierstoffs im Aggregat. Bei stark wechselnden Temperaturen sollte die passende Viskosität des Schmiermittels gewählt werden.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axiallasten konstruktionsbedingt nur in einer axialen Richtung auf. Sollen wechselnde oder beidseitige Axialkräfte übertragen werden, müssen zwei Lager gegeneinander angestellt montiert werden, beispielsweise in O- oder X-Anordnung. Dies trägt zu einer spielfreien und präzisen Führung der Welle bei.
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