7315  BEGAM Schrägkugellager von SKF
7315  BEGAM Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 7315 BEGAM

Technische Daten
 
Innendurchmesser
75 mm
Außendurchmesser
160 mm
Breite
37 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Lagerpaar hat bei O- und X-Anordnung leichte Vorspannung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
3,389 kg
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Schrägkugellager SKF 7315 BEGAM
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Schrägkugellager SKF 7315 BEGAM

Das Schrägkugellager 7315 BEGAM von SKF nimmt mit 75 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe kombinierte Lasten auf.

Das Schrägkugellager 7315 BEGAM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 75x160x37 mm. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen überträgt diese Bauform gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte. Der Hersteller SKF fertigt das offene Lager in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und legt die universelle Paarung so aus, dass ein Lagerpaar bei O- und X-Anordnung eine leichte Vorspannung aufweist.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 7315 BEGAM mit 40-Grad-Druckwinkel?

Diese Lagereinheit kommt vorrangig bei Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen und ausgeprägten axialen Lastanteilen zum Einsatz. Der steile Druckwinkel von 40 Grad ermöglicht eine hohe axiale Kraftaufnahme in einer Richtung. Treten im Betrieb wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, montieren Konstrukteure zwei Lager paarweise gegeneinander. Da keine integrierten Dichtscheiben vorhanden sind, wird die Schmierstoffversorgung sowie die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion gelöst.

Welche Funktion haben der Messingkäfig und die abgestimmte Vorspannung?

Der Massivkäfig aus Messing führt die Wälzkörper präzise und eignet sich für anspruchsvolle Schmierbedingungen sowie höhere thermische Beanspruchungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ausführung BEGAM erlaubt die direkte Montage in X- oder O-Anordnung ohne Passscheiben: Durch die werksseitige Abstimmung entsteht bei der Paarung gezielt eine leichte Vorspannung. Das erleichtert den Einbau, minimiert störendes Betriebsspiel und unterstützt eine exakte Führung der Welle.

Was zeichnet das Schrägkugellager 7315 BEGAM aus?

Ein einreihiges Wälzlager mit 40 Grad Druckwinkel, massiven Innen- und Außenringen sowie einem Messingkäfig. Durch die universelle Abstimmung erzeugt die Montage im Verbund in O- oder X-Anordnung eine definierte leichte Vorspannung, wodurch sich die axiale Steifigkeit der gesamten Lagerung gezielt anheben lässt.

Welche Abmessungen hat dieses Schrägkugellager?

Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 37 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen dieses Lagers. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Umfangsnut.

Warum ist das Schrägkugellager 7315 BEGAM als offenes Lager ausgeführt?

Die offene Konstruktion ohne Dicht- oder Deckscheiben erlaubt den Einsatz in ölgeschmierten Umlaufsystemen sowie eine freie Wahl des Schmierfetts. Das Schmiermittel kann ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine externe Gehäusedichtung an der Maschine vorzusehen.

Was bedeutet der Druckwinkel von 40 Grad?

Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Kugeln und Außenring relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Wälzlager eine besonders hohe axiale Tragfähigkeit in einer Lastrichtung. Zur Aufnahme beidseitiger Axialkräfte ist immer eine paarweise Anstellung gegen ein zweites Lager erforderlich.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Wälzlager?

Der Werkstoff 100Cr6 sowie der Messingkäfig erlauben einen Dauerbetrieb im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Bei der Auswahl von Schmierstoff und externen Wellendichtringen ist darauf zu achten, dass diese Komponenten den auftretenden Betriebstemperaturen der jeweiligen Anlage standhalten.

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