SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,08 € | 134,48 € |
| 20 | 14,16 € | 127,40 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3309 ANR (45x100x39,7 mm) bietet beidseitige axiale Lastaufnahme und eine Ringnut mit Sprengring zur sicheren Gehäusefixierung.
Das Schrägkugellager 3309 ANR von SKF nimmt als zweireihiges Wälzlager gleichzeitig radiale Kräfte sowie Axialkräfte in beide Richtungen auf. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt die Konstruktion kombinierte Belastungen. Das offene Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über einen Stahlblechkäfig. Mit den Hauptabmessungen 45 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 39,7 mm Breite erfüllt die Einheit gehobene Anforderungen an die Führungsgenauigkeit.
Dieses Lager kommt in Wellenlagerungen zum Einsatz, die neben radialer Belastung auch beidseitig wirkende Axialkräfte aufnehmen müssen. Durch den Druckwinkel von 30 Grad und die zweireihige Bauweise beansprucht die Lagerstelle axial weniger Bauraum als zwei gepaarte Einzellager. Typische Einsatzfelder sind Wellenführungen mit kombinierter Lastbeanspruchung. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieanwendungen.
Die Ringnut mit eingesetztem Sprengring am Außenring vereinfacht die axiale Sicherung im Lagergehäuse. Der Sprengring dient als axialer Anschlag, wodurch aufwendige Gehäuseschultern oder separate Befestigungselemente entfallen können. Dies spart Konstruktionsraum und erleichtert die Gehäusebearbeitung. In Kombination mit der erhöhten Genauigkeit nach Toleranzklasse P6 (ABEC 3) und normaler Radiallagerluft lässt sich das offene Lager präzise positionieren und über die Gehäuseumgebung mit Schmierstoff versorgen.
Zweireihige Schrägkugellager dieser Bauart entsprechen funktionell zwei gegeneinander gestellten einreihigen Schrägkugellagern, bauen jedoch axial kompakter. Sie nehmen Radiallasten sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Die Kennzeichnung ANR verweist auf die Ringnut mit passendem Sprengring am Außenring zur axialen Lagefixierung im Gehäuse.
Mit 45 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 39,7 mm Breite folgt das Lager genormten metrischen Hauptabmessungen. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Lagergehäuse und auf entsprechende Wellensitze.
Toleranzklasse P6 kennzeichnet engere Fertigungstoleranzen hinsichtlich Maß- und Laufgenauigkeit im Vergleich zur Standard-Normaltoleranz. Das Lager weist geringere Rundlaufabweichungen auf, was zu einer verbesserten Führungsgenauigkeit der Welle und einer ruhigeren Laufeigenschaft bei höheren Drehzahlanforderungen beiträgt.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, gelangt der Schmierstoff direkt an die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem, wahlweise mit Schmieröl oder Wälzlagerfett. Eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion schützt das offene Lager vor Verunreinigungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang derer die Kontaktkräfte von den Laufbahnen über die Kugeln übertragen werden. Ein Winkel von 30 Grad stellt einen ausgewogenen Kompromiss dar, der sowohl Radialkräfte als auch axiale Kräfte in beiden Richtungen stabil aufnimmt.
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