NSK
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Das zweireihige Schrägkugellager 3303 B-2ZRTNGC3 von NSK (17x47x22,2 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten in beide Richtungen auf.
Das Schrägkugellager 3303 B-2ZRTNGC3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 22,2 mm. Durch seinen Druckwinkel von 25 Grad stützt dieses Lager radiale Kräfte sowie beidseitige Axialkräfte ab. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit zylindrischer Bohrung ohne Flansch oder Nut am Außenring. Hersteller NSK stattet diese Bauform mit beidseitigen Deckscheiben aus.
Dieses zweireihige Schrägkugellager eignet sich für Lagerungen, bei denen kombinierte Belastungen auftreten und axial kompakter Bauraum gefordert ist. Durch die paarige Anordnung der beiden Kugelreihen stützt das Bauteil auch auftretende Kippmomente ab. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem in kompakten Wellenlagerungen mit beidseitig wirkenden Axialkräften. Dank der beidseitigen Abdeckung verbleibt der Schmierstoff im Lagerinneren, während grobe Schmutzpartikel abgehalten werden.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht wärmebedingte Ausdehnungen im laufenden Betrieb oder stärkere Passungsübermaße beim Einbau aus. Gleichzeitig sorgt der leichte Polyamidkäfig für geringe Massenkräfte und eine elastische Führung der Wälzkörper bei ruhigem Lauf. Konstrukteure sollten den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad beachten, um die Formstabilität des Polyamidwerkstoffs zu wahren.
Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Baubreite von 22,2 mm ist das Lager kompakt dimensioniert. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, sodass der Einbau bündig in zylindrische Gehäusebohrungen erfolgt.
C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft über dem Standardbereich. Dadurch bleibt bei Erwärmung von Welle und Innenring ein passendes Radialspiel erhalten, ohne dass sich die Wälzkörper verspannen. Dies unterstützt Anwendungen mit festem Wellensitz oder Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring.
Der Polyamidkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und eine dämpfende Wirkung aus. Gegenüber schwereren Metallkäfigen mindert der Werkstoff Laufgeräusche und Vibrationen. Zudem unterstützt die werkstoffbedingte Elastizität den ruhigen Lauf der Kugelreihen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Beidseitige Deckscheiben schützen Laufbahnen und Wälzkörper vor Staub sowie groben Schmutzpartikeln. Da es sich um eine berührungslose Abdeckung handelt, entsteht keine zusätzliche Reibung am Innenring. Gleichzeitig dient die Abdeckung dazu, den Schmierstoff im Lagerinneren zu halten.
Der Druckwinkel von 25 Grad legt die Wirkungslinie fest, entlang derer die Kräfte von den Kugelreihen auf die Laufbahnen übertragen werden. Durch diese Schrägstellung nimmt das zweireihige Lager radiale sowie beidseitige axiale Lasten auf und widersteht axialen Verschiebungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Diese Spanne wird maßgeblich durch die thermische Beständigkeit des Polyamidkäfigs sowie die Gefügestabilität des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 bestimmt. Außerhalb dieses Bereichs kann die mechanische Festigkeit des Käfigwerkstoffs nachlassen.
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