SKF
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Das Schrägkugellager 3305 A/C3 von SKF nimmt mit den Maßen 25x62x25,4 mm hohe radiale sowie beidseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 3305 A/C3 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 25,4 mm. Die zweireihige Bauweise stützt radiale sowie beidseitig axiale Kräfte ab. Durch den definierten Druckwinkel von 30 Grad eignet sich die Konstruktion für anspruchsvolle Lagerungen im Maschinenbau. Das offene Lager besitzt einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt und Einsatztemperaturen von -20 bis +150 Grad ermöglicht.
Konstruktiv kommt das zweireihige Schrägkugellager 3305 A/C3 an Lagerstellen zum Einsatz, an denen gleichzeitig Radialkräfte und wechselnde Axialkräfte wirken. Der Druckwinkel von 30 Grad bewirkt eine hohe axiale Steifigkeit in beiden Richtungen. Dadurch stabilisiert das Lager Wellenführungen bei kombinierten Lasten, ohne dass zwei Einzellager gegeneinander angestellt werden müssen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung direkt über das umgebende Gehäusesystem.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Ausführung gleicht thermische Dehnungen aus, wenn während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Zudem fängt das vergrößerte Betriebsspiel elastische Verformungen oder feste Passsitze ab, ohne dass die Wälzkörper klemmen. In Kombination mit der erhöhten Genauigkeit nach Toleranzklasse P6 (ABEC 3) unterstützt dieses SKF Lager einen vibrationsarmen Rundlauf. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Passungswahl und der Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad den Anforderungen entsprechen.
Mit den Abmessungen 25x62x25,4 mm und einem Druckwinkel von 30 Grad nimmt dieses zweireihige SKF Lager Radialkräfte sowie beidseitige Axiallasten auf. Die offene Bauform ermöglicht eine flexible Schmierstoffwahl, während Stahlblechkäfig und Wälzlagerstahl 100Cr6 für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt sind.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung aus. Ein größeres Lagerspiel verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, falls sich Welle und Gehäuse durch Betriebswärme unterschiedlich stark ausdehnen oder feste Passungen gewählt werden. Dies schützt die Laufbahnen vor Überlastung.
Mit Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 bietet das Lager eine gesteigerte Maß- und Laufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Engere Fertigungstoleranzen reduzieren den Rundlauffehler an der Welle. Dies unterstützt ein ruhiges Laufverhalten bei gehobenen Ansprüchen an die Führungsgenauigkeit.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über das umgebende Gehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl, da die offene Bauform keine integrierten Dichtungen besitzt. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um die Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen.
Ein Druckwinkel von 30 Grad überträgt die wirkenden Kräfte schräg zur Radialebene durch das Lager. Im Vergleich zu Lagern mit kleinerem Winkel steigt dadurch das axiale Lastaufnahmevermögen. Das zweireihige Schrägkugellager stützt Axialkräfte in beide Richtungen steif ab und führt Wellen exakt in axialer Richtung.
Mit 25 mm Bohrungsdurchmesser, 62 mm Außendurchmesser und 25,4 mm Breite entspricht das Lager genormten Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt, was die präzise Montage in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze erleichtert.
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