SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,37 € | 44,97 € |
| 30 | 4,74 € | 42,60 € |
Das zweireihige SKF Schrägkugellager 3304 A-2RS1/MT33 mit den Maßen 20x52x22,2 mm nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten in beide Richtungen auf.
Das Schrägkugellager 3304 A-2RS1/MT33 von SKF besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über zwei Kugelreihen. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt diese Bauform Radialkräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte in einer kompakten Lagereinheit auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen. Durch die Fertigung in Toleranzklasse P6 (ABEC 3) weist das Wälzlager eine erhöhte Lauf- und Maßgenauigkeit auf.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese zweireihige Ausführung an Lagerstellen, die neben radialer Führung auch wechselnde axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen müssen. Solche Anforderungen treten im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit beidseitiger Axialbeanspruchung auf. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, sodass sich das Lager in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +110 Grad.
Die werkseitige Ausstattung mit beidseitigen Lippendichtungen schützt den Lagerinnenraum vor Staub und Feuchtigkeitseintritt. Gleichzeitig trägt die Dichtung dazu bei, den Schmierstoff im Wälzraum zu halten und den Pflegeaufwand im Betrieb zu reduzieren. Die Toleranzklasse P6 zeichnet sich gegenüber der Normaltoleranz durch engere Fertigungsgrenzen aus. Dies begünstigt einen vibrationsarmen Lauf und eine präzise Wellenführung bei normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Gesamtbreite von 22,2 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Vor dem Einbau sollten Welle und Gehäusebohrung auf diese Nennmaße hin abgestimmt werden.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig angebrachte, berührende Lippendichtungen. Sie schützen den Innenraum des Wälzlagers vor dem Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit. Zugleich tragen sie dazu bei, dass Schmiermittel im Lagerraum verbleibt und die Wälzkörper geschützt abrollen.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern schräg zur Radialebene. Ein Winkel von 30 Grad verleiht dem zweireihigen Lager axiale Tragfähigkeit in beiden Richtungen, während gleichzeitig radiale Kräfte aufgenommen werden. Dies spart Bauraum gegenüber zwei separat montierten Einzellagern.
Toleranzklasse P6 bezeichnet eine Genauigkeitsstufe nach ISO-Normen, die der Klassifizierung ABEC 3 entspricht. Lager dieser Klasse weisen geringere Rundlaufabweichungen und engere Maßtoleranzen auf als Ausführungen der Normalklasse. Dies unterstützt eine exakte Zentrierung der Welle und ein gleichmäßiges Drehverhalten.
Das Lager ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +110 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters bleiben die Materialeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie die Dichtwirkung der Elastomerlippen erhalten. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten thermische Ausdehnungen der Gehäuseteile berücksichtigt werden.
In dieser Ausführung kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er hält die beiden Kugelreihen auf konstantem Abstand zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Wälzkörper. Stahlblechkäfige bieten mechanische Festigkeit und eignen sich für den regulären Betrieb über den gesamten Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad.
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